Konjunktur-News

Purchasing Managers Index

Die Analysen von Thomas Grüner auf einen Blick....

Der Purchasing Managers Index (PMI), auch „ISM Manufacturing Index“ oder „ISM-Einkaufsmanagerindex“, ist der wichtigste und verlässlichste Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Die Grafik zeigt den GfK-Konsumklima-Index, der die Konsumneigung der Privathaushalte misst. Der Gesamtindikator prognostiziert nach 10,6 Punkten im November .

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Wie weit dreht Trump an der Eskalationsschraube? Die verhängten Strafzölle und die Angst vor einer weiteren Eskalation wirken sich bereits auf Chinas Wirtschaft aus. Damit könnte Trump den Druck auf China erhöhen, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und Konzessionen zu machen. Chinas Regierung warnte Trump vor einer weiteren Verschärfung. Der wichtige konjunkturelle Frühindikator fiel im Juli von 51,0 Punkten im Vormonat auf 50,8.

Vor allem die neuen Aufträge für Ausfuhren fielen so schnell wie seit 25 Monaten nicht mehr. Liegt der Index über 50 Punkten, ist von einer Expansion auszugehen, darunter von einer Kontraktion. Auch der Einkaufsmanagerindex des Statistikamtes war schon zurückgegangen. Zur Beurteilung konjunktureller Entwicklungstendenzen sind erst saisonbereinigte Indizes aussagekräftig.

Für die Bereinigung der Zeitreihen werden für jeden Monat sogenannte Saisonfaktoren ermittelt, welche die jeweiligen Originalwerte modifizieren, um die saisonbereinigten Daten zu erhalten. Ein Wert von 50 wird als neutral, ein Wert von über 50 Punkten als eine steigende und ein Wert von unter 50 Punkten als eine rückläufige Industrieproduktion angesehen.

Der Index hat im Durchschnitt einen Vorlauf vor der tatsächlichen Industrieproduktion von drei bis sechs Monaten. Die Finanzmärkte reagieren sensibel auf unerwartete Veränderungen des Index, er wird als Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung wie auch aufkommende Inflation empfunden. Der Bericht sammelt die Daten einer Umfrage von Einkaufsleitern von Industrieunternehmen und wird, abgesehen von einer Unterbrechung während des Zweiten Weltkrieges , seit publiziert.

Werte über 70 Punkte erzielte der Index nur noch im Dezember mit 70,5 Punkten und im Januar mit 72,1 Punkten. Werte von knapp über 30 Punkten erzielte der Index im Dezember mit 30,9 Punkten, im Januar mit 30,7 Punkten und im Juni mit 30,3 Punkten. Ob die jüngsten guten Börsentage der Beginn einer Trendwende nach oben sind, bleibt jedoch fraglich.

Die Exzesse der vorangegangenen Monate und Jahre scheinen noch nicht ausgeglichen — auch wenn der US-Aktienmarkt den schlechtesten Dezember seit erlebt hat. Und das, obwohl das Jahresende traditionell eine der stärksten Phasen am Aktienmarkt ist. Es gibt also Gründe, skeptisch zu sein. So wie sich die Kurse entwickeln, spricht vieles dafür, dass Anleger es mit einem Bärenmarkt Eingestellt von Martin Blümel um Dezember Was den Bären stoppen könnte. Es sieht mau aus an den Börsen, der Verkaufsdruck ist hoch.

Die Probleme sind komplex, schnelle Lösungen daher eher fraglich. Für Geduldige könnte aber trotzdem gute Gelegenheiten bieten. Derzeit gibt es wenig Positives von den Märkten zu berichten. Da gibt es die Unsicherheiten rund um den Handelskrieg. Dann die merkliche Schwäche in China und Europa. Weil gleichzeitig die Kurse schwächeln und damit auch charttechnisch einiges an Porzellan zerbrochen wurde, darf man an der Börse von einer heftigen Korrektur sprechen, die sich eventuell in einen massiven Bärenmarkt auswächst.

Doch wie immer an der Börse sind die Dinge nicht eindeutig. Konkret könnten zwei Aspekte dazu beitragen, dass sich das Rezessionsszenario doch noch in Luft auflöst. Dies wäre zum einen ein signifikanter Durchbruch bei den sinoamerikanischen Verhandlungen rund um das Thema Handel. Zum anderen wären es neue fiskalische Geschenke aus Washington. Beides hat das Potenzial, eine Euphorie auszulösen und die drohende weltweite Rezession zu einer konjunkturellen Delle abzuschwächen, Aktienmarktrally inklusive.

Etwas Ähnliches haben wir erlebt, als die Europäische Zentralbank mit zusätzlichem Geld die Griechenland-Krise abfing — und damit ebenso die rutschenden Aktienkurse. Zwei Aspekte also, die den Bärenmarkt stoppen können Dezember Es bleibt kompliziert. Die Märkte sind weiter schwach. Zu viele Probleme zur selben Zeit vermiesen die Stimmung. Weit abwärts geht es noch? Dies ist wohl die wichtigste Frage, die man sich als Investor derzeit stellt.

Auf den ersten Blick ist die Gemengelage fürchterlich. Konnte man sich bis vor Kurzem wenigstens noch an steigenden Kursen in den USA erfreuen, so ist diese Bastion zuletzt auch gefallen. Die Probleme sind mannigfaltig. Da wäre der Faktor Politik: Dann der Faktor Konjunktur: Weltweit schwächt sich das Wachstum ab. Und in China stehen die Verantwortlichen vor dem Dilemma, gleichzeitig den Schuldenberg abtragen zu müssen, ohne dabei die Wirtschaft abzuwürgen siehe Seite Und letztlich der Faktor Unternehmensgewinne: Je nach Sektor mehr oder weniger.

Bisher ging man stets davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit einer Rezession im kommenden Jahr oder sehr gering ist. Das hat sich allerdings geändert. Dort steht der Indikator im krassen Gegensatz dazu bei nur 30 Prozent. Genau diese Diskrepanz macht es so schwer, die Lage an den Märkten zu beurteilen.

Die Entwicklung weltweit ist alles andere als homogen. Dezember Entscheidende Tage. So ganz will man sich noch nicht verabschieden von der Hoffnung auf eine Jahresendrally.

US-Zölle treffen China - neue Eskalation droht

Externe Faktoren bringen die Märkte dann schneller aus dem Gleichgewicht, als Anleger es in den vergangenen Jahren gewohnt waren. Zum anderen kam es auch deswegen zur Kursrally, weil der US-Kongress eine Senkung der Körperschaftsteuer beschlossen hat.

Closed On:

Die Märkte sind weiter schwach. Alte Kunst kommt immer mehr aus der Mode, und für junge Kunst gibt es keine neuen Marktimpulse.

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