Das Alpha-Problem

Ausschüttende vs. thesaurierende Fonds

Wie soll ich meine ETFs kombinieren?.

The Motley Fool Deutschland wächst, und wir suchen Fools die Lust haben mit uns zu arbeiten. Derzeit suchen wir besonders Autoren für 288288.pw Die überarbeitete Neuausgabe von „Souverän Investieren“ ist da. Aus diesem Anlass hat grossmutters-sparstrumpf ein Interview mit Dr. Gerd Kommer geführt.

ETFs sind ideal geeignet, um langfristig ein stabiles Kernvermögen aufzubauen

Wohin hat uns die Reise geführt? Wenn schon Faktor-Investing, dann über preiswertes Beta und nicht über aktives Alpha. Ist Faktor-Beta wirklich den Aufwand wert? Zumindest bevor man Woher kommt dieser Jagdeifer? To their credit, my friends who possess only modest means have usually followed my suggestion.

Instead, these investors politely thank me for my thoughts and depart to listen to the siren song of a high-fee manager or, in the case of many institutions, to seek out another breed of hyper-helper called a consultant. That professional, however, faces a problem. That would be career suicide. Large fees flow to these hyper-helpers, however, if they recommend small managerial shifts every year or so. That advice is often delivered in esoteric gibberish that explains why fashionable investment "styles" or current economic trends make the shift appropriate.

The wealthy are accustomed to feeling that it is their lot in life to get the best food, schooling, entertainment, housing, plastic surgery, sports ticket, you name it. Their money, they feel, should buy them something superior compared to what the masses receive. Vor allem für unser Geld. Das war sogar mal eine Titelgeschichte in der Capital: Der sicherste Weg, überdurchschnittlich abzuschneiden, ist es, konsequent den Durchschnitt anzustreben.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Wollen Sie wisssen, wenn sich hier etwas tut unter anderem neue Artikel, Veranstaltungen mit und von mir? Wenn ja, dann melden Sie sich zum Freitags-Newsletter an. Wieder einmal bringt es der Finanzwesir eloquent fertig mich auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.

Auch mit dem grundsätzlichen Wissen um die Finanzpornografen wird man, gerade zu Beginn der eigenen Investorkarriere, immer wieder nur allzu leicht in Versuchung geführt auch ja alle Faktorprämien im sehr übersichtlichen Depot abzudecken. Wieder mal ein sehr guter Beitrag. Hallo FinanzFux, danke fürs teilen.

Das ist ja ein wahrhaft "gruseliges" Dokument: An examination of the FF4 factor decomposition in Table 1 reveals the key differences between the risk-seeking and risk-averse strategies: Net of the value effect and other factor tilts, we are left with annualized FF4 alphas that are statistically similar to zero.

Denn mit dem schlechten Jahr dürfte der Momentum-Index bis heute minimal? Ein Thema was auch mal einen separaten Artikel wert wäre ist das Thema Risiko. Die meisten menschen schauen sich den Graph an, wie der Momentum den World-Index über 15 Jahre deutlich outperformt an und denken: Klar, der Momentum ist offensichtlich der bessere Index.

Aber im Grunde ist dieser Graph völlig wertlos ohne die unterschiedlichen Risiko-Profile der beiden Indizes zu vergleichen. Weil Risiko ja das Produkt aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenspotential ist. Und ich kann problemlos die Wahrscheinlichkeit eines positiven Ereignisses deutlich erhöhen, wenn ich im Gegenzug das Schadenspotential im nun selteneren Schadensfalle deutlich erhöhe.

Im Casino spiele ich French Roulette. Ich kann meinen Rouletteeinsatz aber auch so gestalten, dass die Gewinnwahrscheinlichkeit z. Dazu setze ich z. Dummerweise ist das trotzdem nicht das Geheimnis die Bank zu schlagen, sondern nur ein mathematischer Taschenspielertrick. Unterm Strich hat sich am mathematischen Erwartungswert aber nichts geändert. Was hat das nun mit der Börse zu tun? Eine Zeit lang sieht es so aus, als ob der Weg zum sicheren Geldverdienen gelungen ist, bis eines schwarzen Tages dann die gesamte Kohle weg ist.

Ob man diesen schwarzen Tag miterlebt ist schlicht Glückssache. Auch "Dividenden-Aristokraten" haben ihre Hochs und ihre Tiefs. Bei manchen Fonds erzielt man damit tatsächlich 20 Jahre lang "alpha", andere Varianten wie z. Und natürlich findet man immer Gründe, wieso weshalb warum jener Fond schlecht war und jener gut. Und auch von denen hat jeder eine Geschichte wieso er so erfolgreich war. Die hübsche Blondine, die auf die Würfel gepustet hat, die Glückszahl 17, das in den Permanenzen erkannte Muster Risiko ist eben nicht direkt messbar oder gar sichtbar.

Die beste Annäherung die ich kenne wäre es, jede Strategien rückwirkend bis nachzurechnen und ggf. Aber selbst das hilft. Meinst du die Aussage: Sonst rebalancen Sie mit Peanuts und die Kaufkosten ruinieren Sie. Mehr zu solchen Gedanken beim Rebalancing und Portfolioaufbau geben dir Artikel wie https: Dem Finanzwesir sei Dank für diese Meisterleistung!

Die Kritik bezog sich auf die ganzen aktiven Kapitalverwalter der Hedge Fonds Branche, zu denen kleine Privatkunden eh keinen Zugang haben. Ich bekomme in meinem Kopf die beiden Grafiken des Kursverlaufes und der Performance nicht zusammen. Kann mir jemand helfen zu verstehen wie ich diese zu lesen habe? Vielleicht hab ich einen groben Denkschnitzer und mir fehlen ein paar Ansätze.

Unabhängig woran es liegt, bisher habe ich nicht verstehen können Wieso Performance im Gleichtakt laufen soll alle Varianten mehr oder weniger , wenn doch die Performancediagramme die ich bei MSCI anzeigen kann ein ähnliches Bild zeichnen wie die Kursverläufe.

Über ausreichend lange Zeit gewinnt der Momentum immer. Bitte stubst mich in die Richtung der Erkenntnis. Und statt Liniendiagrammen lieber üblicherweise mit Balken dargestellt auch und besonders, um es von den vorigen Kursverlaufs-Grafiken besser zu unterscheiden. Auch das wieder wäre didaktisch besser rübergekommen wenn man eine andere Darstellungsform gewählt hätte, zB tabellarisch die Excess Returns der Faktorindizes zu ihrem Benchmark normiert.

Smart Beta und Faktoren etc wurden hier auf dem Blog auch schon mehrfach thematisiert, wenn du dir also die Artikel und Kommentare dazu durchliest, wird dir vielleicht einiges klarer.

Kurzanleitung fuer Faktor-Freunde bei Extra-Magazin: Hier ein paar Artikel um dem blinden Faktor-Glauben etwas entgegen zu setzen, jaja erhobener Zeigefinger Tja, das liegt wohl daran, dass völlig unterschiedliche Stock Picking Kriterien vom ETF verwendet wurden als für den Momentum Faktor vorgesehen und das hat zufälligerweise gut funktioniert.

Also Vorsicht bei der Produktauswahl, es ist nicht immer drin was drauf steht:. Auch noch ein guter Artikel, der mal wieder für einige grundlegende Dinge sensibilisiert, die wir ja auch schon teilweise immer mal angesprochen haben.

Zwischen dem, was in der finanzakademischen Forschung als "Faktoren" und deren Risikoprämien bezeichnet wird, und dem, was dem Retailinvestor später als "Smart Beta -ETFs" verkauft wird, bestehen schon wesentliche Unterschiede. Damit sollte man sich zumindest grundlegend etwas auskennen, um damit vernünftig umgehen zu können, und keine vermeidbaren Einordnungs-Fehler zu machen.

Long-short factor portfolios are created by taking the top and bottom of stocks ranked by factors, which results in more extreme portfolios. Der Einfluss allgemeiner Marktbewegungen wird also wegneutralisiert und man bekommt die reine "Faktor"-Rendite. Also Vorsicht bei der Produktauswahl, es ist nicht immer drin was drauf steht: Constituents are weighted by the product of their momentum score and their market cap.

The indexes are rebalanced semiannually; in addition, ad hoc rebalancing may occur, triggered by spikes in market volatility. Hier werden im Ggs zur akademischen Theorie eben verschiedene Lookback-Perioden benutzt, auch kommt durch das "risiko-adjustieren" mit der Standardabweichung noch ein gewisser Low Volatility Einfluss mit rein.

Mit all den Unterschieden ist es nicht verwunderlich, sondern zu erwarten, dass sich ETF-Rendite und Faktor-Rendite unterscheiden, aber wie gesagt, am Ende landen wir bei der Bewertung davon immer nur wieder beim Thema aufgeklärter Anleger selbst, also ob er diesen Unterschied überhaupt kennt und zur Einordnung damit richtig umgehen kann.

Allerdings zeigt der alphaarchitect Artikel ja schön, dass die MSCI Momentum Variante nur noch wenig mit der akademischen Definition gemein hat, es werden andere Aktien ausgewählt, die deutlich weniger Momentum haben. Die Ironie dabei ist, dass dieser ETF auch noch super performt hat, während der akademische Momentum Faktor nicht so dolle war.

Jetzt stelle man sich mal vor, was passiert wäre, wenn das genau andersherum gewesen wäre Und natürlich wird es Faktor-Fonds geben, die in der Zukunft den breiten Markt geschlagen haben werden, so wie es welche geben wird, die dem breiten Markt hinterherhinken. Sie werden erkannt, aufgegriffen, mit Geld zugeschuettet das dauert etwas und verpuffen aehnlich wie erfolgreiche, "gute", aktive Fonds solange Kapitalzufluss haben, bis sie unterdurchschnittlich werden - immer das gleiche Spiel.

Bin ich gegen Faktoren? Nee, ist doch supi! Der breite Markt ist der Durchschnitt. Ueberperformance kann nur geschehen, wenn es genauso viel Underperformance dazu gibt.

Alle aktiven "Investoren-Ameisen" da draussen helfen in einem immerwaehrenden Kampf mit, dass ein Breit-Index-Investment halbwegs "gesund" bleibt. Was will man mehr? Das ist wie im Goldrausch: Performance von anderen Risiko-Praemien werden dagegen eher nicht verschwinden: Das bleibt also deshalb ein Spielfeld fuer "kleine" Spezialisten. Ausserdem sind kleine Firmen ggfls anfaelliger fuer "lokale Unwetter", Geldversorgung, Wirtschaftszyklen, etc.

Deshalb setze ich mittel-langfrisig auf ca. Alle anderen Faktoren lasse ich bisher weg. Das ist eine sehr gute Frage. Die habe ich mir vor ziemlich genau 20 Jahren auch schon genau so gestellt und eine bislang zuverlässige Antwort gefunden. Denn wie schon diskutiert, kann kein breit bekannt gewordener, passiver Faktor risikoadjustierte Überrendite bzw. Dafür sorgt Overcrowding nach Bekanntwerden bislang sehr zuverlässig.

Es macht den Finanzmarkt immer effizienter und fairer für passive Kleinanleger und reduziert jede passiv erwartete Prämie früher oder später auf Null. Allerdings kann es davor noch ein paar vom Marketing der gierigen Finanzbranche und deren publizistischer Büttel wie u.

Swedroe, Kommer und Konsorten gehypte, zyklische Überschwinger in beide Richtungen geben. Die erfreuen dann die Alpha-Jäger. Aber irgendwann merkt auch das letzte Dumb Money die Abzocke nach etlichen verlustreich realisierten Tracking Error Regrets, und die gierige Karavane zieht zu den nächsten Marketing-Gags weiter.

Wie blöd muss ma sein Wie sieht es aber mit Mehrrendite gegen mehr Risiko aus? Das versuchen natürlich auch sehr viele. Das hat daher die bekannte Folge, dass die Effizienz-Kurve nach oben rechts abflacht.

Dabei wird aktiv High Beta geshortet und Low Beta long gegangen. Bleibt noch die Diversifikations-Rendite. Aber auch die hat keine allzu lange Halbwertszeit mehr. Also ist da auch wieder Overcrowding zuverlässig am Werk, wie nicht anders zu erwarten.

Für eine zukunftssichere, langfristige Investment-Strategie mit risikoadjustierter Überrendite taugen also Ansätze nur mit passiven Instrumenten immer weniger, wenn es mehr sein soll. Anders sieht es hingegen mit der Kombination von passiven und handverlesenen, aktiven Assets aus. Ich setze dafür seit knapp 20 Jahren z.

Das gelingt aber nur, wenn man die sehr seltenen, wettbewerbsfähigen Quant-Fonds gut verstehen, finden und allokieren kann. Die dürfen nach meiner Erfahrung nur echtes, reines Alpha erzeugen. Und ihr Alpha muss statistisch signifikant sein. Welchen Fonds es gelungen ist, diese harten Anforderungen in der Vergangenheit zu erfüllen, die haben entsprechende Kernkompetenzen nachhaltig aufgebaut. Wenn die die dann noch weiterhin aufrechterhalten können, dann verflüchtigt sich deren Alpha nicht so schnell.

Das ist ganz ähnlich wie bei gut geführten Firmen aus anderen High-Tech-Branchen, wie z. Die bleiben auch nur vorne, wenn sie sehr "aktiv" ständig innovieren, um ihre Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu erhalten.

Overcrowding ist bislang seit immerhin 70 Jahren, seit es diese Quant-Fonds gibt, auch kein Problem. Denn die sind selbst von professionellen Investoren kaum zu verstehen. Und die verwandten Hedgefonds haben allgemein einen sehr schlechten Ruf, was viele davon abschreckt. Das kenne ich zwar nicht näher, aber ein paar Spezis, die das machen. Deren Alpha dürfte auch noch lange erhalten bleiben. Denn an beides trauen sich nur die Hartgesottenen ran.

Nur wenn die es wirklich "drauf haben", werden die dann reichlich entlohnt. Aber es gilt wie immer auch hier: Wegen dieser hohen Hürden hat es m. Wer echtes Interesse daran hat, bitte offline melden. Ich teile gern meine Erfahrungen damit. Ist aber vermutlich auch ein Nachhaltigkeitsfaktor. Happily, Peter has taken up his facile pen again to describe these changes, a virtual revolution in the practice of investing that relies heavily on complex mathematics, derivatives, hedging, and hyperactive trading.

This fine and eminently readable book is unlikely to be surpassed as the definitive chronicle of a truly historic era. Das bin ich auch. Halte es aber per se nicht für unmöglich. Und wenn Herr Kommer diese Möglichkeit in Betracht zieht, will ich sie nicht vorschnell verwerfen.

Jörg Warum hälst Du gerade Value für vergänglich? Der Value Ansatz ist mindestens seit Graham er Jahre? Trotzdem scheint der Faktor bis in die jüngste Zeit wohl funktioniert zu haben? Warum sollte er gerade ab heute verschwinden? Insbesondere wenn Value an ein höheres Riskio gekoppelt ist? Umgekehrt, wenn political Risk in der Vergangenheit Überrenditen gebracht hat, warum sollten die Anleger nicht diesen genauso zum Verschwinden bringen?

Man tippt ja nicht Putin, Erduan, Orban, etc. Das ist für mich ein ganz klares Gegenargument. Denn Kommer hat den ähnlich unzureichenden, empirisch ermittelten, angeblichen Diversifikationsnutzen von passiven Rohstofffutures-ETFs auch völlig falsch eingeschätzt und noch bis vor kurzem als vorteilhaft empfohlen. Jetzt erst Jahre nach den meisten anderen Meinungsführern inklusive seinem Zitatgeber Swedroe ist er umgekippt. Bei den extrem schwierigen Einschätzungen im reflexiven Finanzmarkt halte ich mich dagegen schon immer an den weltweit hoch anerkannten Bogle und bin damit bislang sehr gut gefahren.

Das kann ich jedem sehr empfehlen. Denn er hatte schon vor über 60 Jahren in den 50er Jahren! Daher bin ich in die für mich sehr vorteilhaft niedrigste Kosten, Seelenfrieden ohne Zögern ab Verfügbarkeit in D um komplett umgestiegen. Vor den passiven Rohstoff-Invests hat er mich ebenfalls sehr vorteilhaft bewahrt keine vermögensschädliche Realisierung von Tracking Error Regret wie Kommer jetzt in seiner neuesten Auflage von "Souverän investieren" beschrieben.

Mit seinem strikten Abraten von unlogischem, passivem Factor Investing wird Bogle sicher wieder genauso recht behalten und vor völlig unnötigen Vermögensschäden und Zeitverschwendung durch Hin- und Herüberlegen schützen. Der Value-Faktor funktioniert natürlich bis heute und wird es sicher noch weiter tun, indem er den Markt durch unterscheidbare Eigenschaften segmentiert, so wie der Weltmarkt durch Regionen oder Branchen mit unterscheidbaren Eigenschaften segmentiert wird.

Aber was hilft das einem Normalanleger? Und der Value-Faktor ist davon nur ein sehr Zweifhafter unter vielen anderen. Warum also überhaupt einen müden Gedanken daran verschwenden, wenn dessen geringe Relevanz so klar auf der Hand liegt? Er funktioniert aber nur sehr aktiv mit kleinsten, möglichst exotischen Titeln und Direktbeteiligungen mit ausreichend tiefem Verständnis langfristig zur systematischen Erzielung von risikoadjustierter Mehrrendite.

Relativ gut funktionieren nach meiner Erfahrung noch ebenfalls verwandte aktive Relative Value Arbitrage Hedgefondsstrategien, am besten Macro mit kostengünstigsten Futures, die hoch gehebelt long und short kleinste, kurzfristige Bewertungsunterschiede gezielt als reines Alpha ausbeuten.

Das habe ich im "Onanisten-Thread" zum Nachlesen genauer beschrieben. Für höheres systematisches Risiko gibt es im langfristigen Durchschnitt meistens eine höhere Rendite. So wahrscheinlich auch für das riskantere Value-Segment. Aber eine höhere Rendite kann man mit einer Erhöhung z. Denn die Effizienzkurve flacht zu höheren Risiken hin ab. Denn das versuchen die meisten Marktteilnehmer und reduzieren die Mehrrendite unter den eigentlich zu erwartenden Wert.

Das ist ähnlich wie wenn man freiwillig Überstunden für den halben Stundensatz leistet. Was macht es also für einen Sinn, es der Masse gleichzutun?? Das war im reflexiven Finanzmarkt langfristig immer nachteilig! Ergo, eure Skepsis ggü. Immer wenn etwas zu gut klingt , um wahr zu sein, ist es so.

Lasst euch also nicht von irgendwelchen selbsternannten Experten irritieren. Das habe ich mir auch seit 20 Jahren erfolgreich zum Grundprizip gemacht und kann es jedem wärmstens empfehlen. Kommer verbreitet hier ganz offensichtlich verwirrende, kurzlebige Anlagemoden, aus welchen Gründen auch immer. Bogle, Swensen oder Finanzwesir, die unisono von dem Schrott abraten oder zumindest nicht Normalanleger verwirrend zuraten. Wer sein Buch Souverän Das ist und bleibt sein Verdienst.

Wenn du das als Investment Pornographie verstehst, geht das für eine rational begründete Kritik zu weit. Dann liegt dir eine andere Ausgabe des "Kommer" vor als mir. Ich beziehe mich genau auf diese aktuelle von Darin weist Kommer in der Einleitung extra darauf hin:. Aber das würde ich ganz eindeutig als typisch marktschreierisch bezeichnen, das jeglicher seriösen wissenschaftlichen Basis entbehrt, selbst für die grauenhaft nachlässige Factor Community!

Denn mit einem "Turbo" im KFZ verbindet man gemeinhin einen wesentlichen Leistungszuwachs im mittleren 2-stelligen Prozentbereich! Das soll also ganz zweifelsfrei genau diese finanzpornographische Gier auslösen, von der Kommer mit seinen Faktorfonds von dem sektenähnlichen US-Dreibuchstabenverein "DFA" primär lebt. Auch hier wieder zum dramaturgisch krönenden Abschluss der ultimative Doppelturbo-Multifaktor-Schrott. Damit ist eine jungfräuliche Finanzseele sehr sicher nachhaltiger gehirngewaschen und für immer verdorben als Kommers nach seiner eigenen DFA-Gehirnwäsche in gefestigterem Alter.

Jetzt hat Kommer es geschafft, dass ich auf Multifaktor setzen möchte. Ich finde, wenn man sich einfach daran hält, was er als mehr oder weniger geeignet befindet, macht man bestimmt nichts falsches.

Aber selbst gegen dieses Störfeuer der verhassten autonomen Blogger hat dieser Kommer mit seinem darauf abzielenden Hinweis gut vorgesorgt:. Daraus spricht ein echter Marketing- und Sales-Profi, der an alle störenden Einflüsse denkt.

Das mit Tanja ist leider beileibe kein Einzelfall. Ich habe so ähnliche Beiträge von Anfängern, die zumindest noch letzte Zweifel an dieser Kommer-ziellen Faktor-Wunderwelt hatten, in diversen Finanz-Blogs und -Foren schon sehr oft gelesen.

Damit war ich fortan gegen all solche Anfechtungen sicher gewappnet. Und diese Entscheidungssicherheit möchte ich hier gern so wirksam wie möglich weitergeben. Wenn das rechtzeitig vor der Kommer-ziellen Gehirnwäsche erfolgt, ist sicher noch was zu retten. Und wenn über diese Interessenkonflikte gut fundiert aufgeklärt wird, wie z. Ja, das zerstört leider viel wenn nicht restlos alles von Kommers guter Aufbauarbeit für anlegerorientiertes, echt passives Investieren.

Oder was würdest du von einem Pfarrer halten, der am Sonntag von der Kanzel gegen Sex vor der Ehe wettert und zur Aufbesserung seines Einkommens noch ein einschlägiges Etablissement im Nebenerwerb betreibt? Aus meiner Sicht drischt er mit dem "Zerpflücken" leider nur noch vertrauensheischend auf eine leicht andere Variante aktiven Investierens ein. Damit versucht er überaus raffiniert, von der Abzocke durch seine eigene, auch noch sehr tumbe Variante aktiven Investierens mit Very Dumb Alpha als angeblich besseres, passives Investieren im Vergleich zum echt passiven Original nach Bogle im bewährten Finanzporno-Stil abzulenken.

Gier frisst Hirn, wie bekannt. Damit missbraucht er m. SEIN selbstloses Werk schändlichst. Die machen mich nämlich genauso krank wie diesen von CarstenP dankenswerterweise verlinkten Zeitgenossen: Den Schrott selber siehst du ja zum Glück ähnlich kritisch wie ich.

Aber den gibt es überhaupt nur zur Bereicherung all der Finanz-Zwischenhändler inkl. Kommer, Swedroe und Konsorten. Da braucht es doch nicht zu wundern, wenn er nach seinem eigenen Vorbild genauso zerpflückt wird. Das fordert er doch geradezu heraus. Im Abspann hier noch zwei zentrale in ihrem Widersinn nicht zu übertreffende, aufeinanderfolgende Aussagen zum Kommer-ziellen Investment-Ansatz:.

Das ist hochkompetentes Marketing für Abzockerprodukte. Denn wenn ein Kunde das ohne nachzufragen schluckt, oder wie er dazu ggf. Ich glaube wir beziehen uns schon auf die gleiche Ausgabe. Meiner Meinung nach sind Kapitel 5. Aktien langfristig anderen Asset-Klassen ueberlegen, investieren sollte passiv, global, breit gefaechert, steuerminimierend und kostenguenstig erfolgen.

Das Kommer Buch ist so konzipiert, dass derjenige der diese Grundideen verstanden hat, auch ueber alles Ruestzeug verfuegt, die Umsetzung selbst zu gestalten. Meiner Meinung nach ist dies sogar unabdingbar. Wenn jemand blind einer Empfehlung folgt sei es Kommer, Finanzindustrie etc , bleibt er anfaellig es zu einem spaeteren Zeitpunkt wieder zu tun und dann zB im Crash alles verkaufen weil irgendjeman es ihm empfiehlt. Das Kommer Buch kann die Hausaufgaben des einzelnen nicht ersetzen, und will es auch nicht Kommer sagt selbst dass diese Hausaufgaben sehr viel Zeit brauchen.

Das ist keine inhaltliche Kritik sondern rein emotional bis hin zu menschlich abwertend. Ich kann dir jedoch versichern, auch hier ist nicht alles schwarz und weiss - letztlich sind wir alle nur Menschen.

Jede Industrie hat positive und negative Seiten: Leider viele lang und deftig ausgeführte, jedoch durch nichts belegte, Vorwürfe an Kommer, den unwissenden Anlegerneuling zu übervorteilen. Faktorinvesting ist sicher kein Markettiming, aber auch nicht wirklich Stockpicking. Trotzdem sind beides irgendwie Wertpapiere in Wertpapierdepots und Teil "des Marktes".

Warum sollte jetzt aber die Klasse der Aktien nicht noch weiter in Untergruppen zerfallen, wie z. An sich würde man das erwarten. Aber Aktien in Unterklassen zu zerlegen nach statistischen Kriterien und selektiv zu kaufen ist etwas anderes, als klassisches Stockpicking zu betreiben a la: Kommer bleibt dementsprechend Anbieter-neutral und betreibt kein Marketing fuer einen bestimmten Anbieter.

Oder spielst du wie von dir ebenfalls angedeutet auf eine Beziehung zu DFA an? Die angegebenen Fonds weisen eine TER zwischen 40bp und 55bp auf. Klar, das ist heutzutage nicht ohne, aber deutlich weniger als die wohl meisten aktiven Fonds. Leider ist es schwierig deiner Argumentation zu folgen, meiner Meinung nach verschwimmen durchaus valide Kritikpunkte zB "Einsteiger sollten nicht mit Smart-Beta starten" mit allgemeinen Anschuldigungen die fast schon an Verschwoerungstheorien grenzen zB "Kommer betreibt hochkompetentes Marketing für Abzockerprodukte".

Fuer Diskussion bin ich immer gerne, aber eben nur auf sachlichem Niveau. Sunnyberny Schaust du mal hier: Warum hebt dieser Kommer die starke Erweiterung und Modernisierung dessen umfangreichsten Abschnitts 5.

Was willst du mit dem Link sagen? Ich verstehe es wirklich nicht. Sachliche Diskussionen wie gesagt gerne aber für zusammenhangslose, langatmige, durch keinerlei Fakten belegte Posts, ohne Argumente aber voller Pauschalisierung bis hin zu deftigen Beleidigungen mit infantilen Kraftwörtern, ist mir meine Zeit wirklich zu schade.

Seine Gehirnwäsche dort, die jeder Vertriebspartner über sich ergehen lassen muss, kann ursächlich für seine bedauerlichen Fehltritte sein. Mit deren Wiederholung wollte ich nicht nerven. Im Trader-Thread habe ich meine Smart-Beta-Kritik noch tiefer mit komplexer Systemtheorie fundiert, wer es ganz genau wissen möchte.

Ich wollte nur auf übersehene Missstände deutlich aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen. Dazu liest man meistens ähnliche Begründungen, wie z. Juni im Finanz-Onanisten-Thread:. Bei vielen Themen hat er ja Recht. Aber das ist die Wurzel allen Übels. Denn bei bestimmten Themen nutzt er seinen erarbeiteten Kommer-Bonus in anlegerschädlicher Weise.

Das ist das typische Vorgehen smarter Dealer. Er setzt dazu in seinem zur Bibel passiven Investierens in D hochstilisierten Werk somit eindeutig Finanzpornographie ein. Die schürt bei ungefestigten Gemütern die Gier nach diesen Schrottprodukten mit der angeblichen Turbo-Performance!

Die hier verlinkten kraftvollen Worte sollen daher die eigentlich um Aufklärung bemühten Leser aufschrecken, und zwar stilechten Branchen-Jargon. Das soll zum Nachdenken über den weit verbreiteten "Authority Bias" animieren. Denn Respektlosigkeit wirkt oft Wunder, wie im verlinkten Thread erstaunlich schnell gelungen. Warum hat selbst unser sonst absolut sachlicher Finanzwesir wohl den treffenden Begriff "Very Dumb Alpha" geprägt nein, der und alle anderen aus einschlägigen Finanzthemen-Quellen zusammengetragenen "infantilen Kraftwörter" stammen nicht von mir?

Die heilsame Wirkung habe ich mir hier aber wohl vergeblich erhofft. Nun gut, dann versuche ich es nochmal von Neuem, Erleuchtung zu verschaffen. Der inhaltliche Bezug zu diesen zur Selbstbereicherung erdachten Marketing-Gags ist neben der schon wiederholt verlinkten Bogle Bible z.

Aber niemand sagt das dem durchschnittlichen Investor, weil da kein Profit drin ist. Der über alle Zweifel erhabene Vanguard-Artikel Joined at the hip: ETF and index development sollte restlos jeden aufrütteln, der dafür immer noch mehr Faktenbelege braucht. Dann bricht diese jäh ab. Und Under-Performance setzt ein, die den überhöhten Kosten entspricht.

Das ist ganz ähnlich den bisherigen Haupt-Abzockerprodukten, den aktiven Publikumsaktienfonds. Die werden von Kommer vertrauensheischend zerpflückt, um dann andere Abzocker-Produkte in grün pseudo-wissenschaftlich verkompliziert hochzujubeln. Wie durchsichtig ist denn das? Da braucht sich doch niemand zu wundern, wenn das ebenfalls zum Zerpflücken des Zerpflückers reizt. Das autoritäts- und wissenschaftsgläubige Dumb Money merkt diesen Betrug jedoch leider nicht, weil Kommer, Swedroe und Konsorten die Gier dafür mit Finanz-Pornographie - missbräuchlich eingebettet in Boglesche Finanzratio - geweckt hat.

Die vernebelt die Sinne, verhindert kritisches Nachdenken, verwirrt gleichzeitig durch völlig sinnfreie Verkomplizierung und treibt Anleger endlich wieder in deren Fänge. Die unkontrollierte Fehlsteuerung im Oberstübchen aus der Steinzeit hindert die Meisten leider daran, diese Manipulation zu durchschauen. Daher wollte ich hier bewusst störend beleuchten, dass dieser Kommer nach seiner Aufbauarbeit passiven Investierens nun leider zum Fahnenträger dieser Massenverblödung mutiert ist, um seinen eigenen Laden florieren zu lassen.

Denn meist nur solch ein Schlag auf den Hinterkopf kann den daran Interessierten nach bereits eingetretener Verblödung den notwendigen Gegenimpuls versetzen, um davon wieder loszukommen, wie von einer Sucht. Siehe dazu Tanja's Geständnis einer Angefixten:. Mein erster, für manche offenbar verstörender Verweis auf die ähnlich kritische Amazon-Rezension hier vor einer Woche hat jedenfalls unglaublich vielen Lesern schon geholfen. Denn die Anzahl der Votes für diese Rezension ist allein in der kurzen Zeit seit dem Verweis darauf um ganze 13 in die Höhe geschossen - herzlichen Dank für die zahlreiche stille Zustimmung!

Die sorgt für eine rundum gediegene Ausdrucksweise, damit der reibungslose Verkauf des dort verkloppten Schunds nicht durch unbequeme Wahrheiten gestört wird. Danke für den interessanten Artikel Joined at the hip. Während Fondsanbieter per Gesetz nicht mit Backtestingdaten werben dürfen, kann aber der Indexanbieter entsprechende Daten auf der Homepage anbieten.

Dies ist eine Lücke im Gesetz, die von Fondsanbietern ausgenutzt wird. Wenn Du den Artikel aber mal genau anschaust wirst Du feststellen S. Alle im Buch von Kommer veröffentlicht Mai erwähnten Multifaktorfonds wurden aber zwischen Januar und März aufgelegt. Diese "Finanz-Fehleranalyse" unterstreicht nochmal meine Empfehlung, dass Sicherheit sehr teuer ist und hohe Opportunitätskosten mit sich bringt.

Das gilt vor allem heute, wo diese Kosten bei der Nullzinspolitik besonders hoch sind und sich auf der anderen Seite viele Chancen auf hohe unkorrelierte Erträge bieten.

Um die nutzen zu können, muss man sich natürlich ständig weiterbilden. Leider vom Aussterben bedroht. Anregungen dazu gibt es ja genug hier und anderswo. Und vom Aussterben bedroht sehe ich Alpha nicht, ganz im Gegenteil. Nach fast 10 Jahren von den Zentralbanken verordneter Dürre kann bald wieder ein richtiger Alpha-Schub kommen. Das macht insbesondere vor dem aktuellen Hintergrund Sinn, dass die klassische Beta-Welt durch QE so überreichlich mit Geld überschwemmt wurde.

Das kann die Beta-Renditen auf viele Jahre wenn nicht gar Jahrzehnte als ergiebige Renditequelle austrocknen, siehe Japan seit fast 30 Jahren. Mit aktiven Strategien meine ich natürlich nicht hyper-aktives Zocken oder pseudo-aktives Smart Beta, das nur Dumb Alpha ist, sondern gut fundierte, aktive Strategien, die z.

Denn diese Vorhersagbarkeit ist mittlerweile ausreichend nachgewiesen, und mithilfe des Zusammenspiels der beiden Haupt-Finanzmarkttheorien, d. Ja genau, und hier ist die andere Seite der Medaille: Wer mehr Rendite will, muss mehr Risiko eingehen. Allerdings ist es unvernünftig, wenn man mehr Risiko eingeht als man muss oder ertragen kann. Die einfachste Möglichkeit, das Risiko von einem Aktien-Portfolio zu senken, ist es risikoarme Anlagen Tagesgeld, Festgeld, Anleihen mit dazu zu mischen.

Die "Opportunitätskosten" verringerte Renditeerwartung , die risikoarme Anlagen mit sich bringen, sind halt der Preis für die Portfolio-Risikoreduktion. Und die persönliche Risikotoleranz zu überschätzen oder das Portfolio-Risiko zu unterschätzen, kann sich als teurer Fehler herausstellen, der die "Opportunitätskosten" in den Schatten stellt.

Und hier noch 2 kürzlich erschienene Artikel bzgl. The Half-Life of Investment Strategies. Das besagen auch die beiden wohl häufig begangenen Finanzfehler, die ich zuvor zitierte. Wenn man die vermeidet, gilt nämlich genau dies nicht mehr:.

Dies gilt nur unter der Annahme, dass man innerhalb seines Anlage-Wissenshorizonts verbleibt, also hier i. Aktien, Anleihen und evtl. Nimmt man weitere möglichst gering oder un-korrelierte Anlageklassen dazu, gilt dies nach der Modernen Portfolio-Theorie MPT nicht mehr.

Die wird im ersten Link von Morningstar passend zitiert:. Das funktioniert umso besser, je geringer die Korrelation alternativer Anlageklassen zu den bestehenden ist, wie bei einigen LAs:. Genau das ist die minimale Basis-Anforderung für die Aufnahme alternativer Anlageklassen in mein Portfolio. Ich verschärfe die u. All diese Anforderungen zeigen die dominierende Rolle von Statistik hierbei auf. Wer die noch nicht so gut beherrscht aber trotzdem alternativ diversifizieren will, sollte vor allem anderen erst mal bei der Statistik mit der Weiterbildung anfangen.

Beide generieren reines Alpha und sind daher mittelfristig unkorreliert zu Aktien und Anleihen. Damit konnte ich bislang meine Volatilität insbesondere Drawdowns während Crashs etwa halbieren aber musste trotzdem keine Opportunitätskosten tragen, sondern konnte sogar nennenswert absolute Überrendite im Vergleich zu reinen Aktien durch das Rebalancing-Alpha erzielen. Das Wahrnehmen neuer Chancen klappt nur nach tiefem Verständnis deren Up- and Downsides durch ständige Weiterbildung nicht nur bzgl.

Die hilft daher im ganzen Leben und hält bei Laune. Da scheint es ein mittleres Intelligenz-Optimum zu geben, auch wenn die dümmsten Bauern immer die dicksten Kartoffeln haben sollen.

Auch Warren Buffett sagt, dass man für finanziellen Erfolg kein Genie braucht, sondern "nur" Fehler minimieren muss. Und dabei hilft Weiterbildung und ständiges neue Erfahrungen sammeln mit Skin in the Game sowie mit neuen Chancen und Risiken. Sonst zahlt man sich dumm und dämlich für unnötige Sicherheit. Also hüten wir uns davor mit Weiterbildung, Meinungs- und Erfahrungsaustausch hier über Alpha Aber dann sollte auch deutlich gemacht werden, dass die Verkleinerung der Opportunitätskosten "Risiko" durch Wissenserwerb eine zwangsläufige Steigerung der Opportunitätskosten "Zeitaufwand" zur Folge hat.

Für mich ist das einer der wesentlichen Gründe weiterhin passiv unterwegs zu sein. Es kann ja jeder seine eigenen Schlüsse ziehen, aber die Lektionen im Ben Carlson Artikel liefert er doch selbst, dass es keine unveränderlichen Finanzgesetze gibt und dass man sich darauf einstellen sollte falsch zu liegen und Bescheidenheit die Grundeinstellung sein sollte.

Ein Grund ist, dass die erwartete geringe Korrelation sich nicht realisiert hat, da viele LAs ihre Rendite u. Das ist nur ein weiteres Beispiel, dass es schwierig ist die Zukunft von z. Korrelationen vorherzusagen und Alpha zu generieren Vielleicht war es ja nur gut gemeint, um niemand ahnungslos ins offene Messer laufen zu lassen. Ein simples Portfolio bevorzuge ich ansonsten auch: Enthält einfach nur ca.

Das war mir bekannt. Ich mache das also prinzipiell genauso, nur statt renditezehrenden reinen Geldwertanlagen nehme ich eben unkorreliertes, reines Alpha, das die Rendite treibt. Ich nutze damit, wie Markowitz auch, den einfach und robust nutzbaren Hauptteil der MPT, die Diversifikation ohne zweifelhaftes Beiwerk.

Das ist immer vorteilhaft, und zwar umso mehr je geringer die Anlageklassen korrelieren. Mit der MVO mache ich es genauso. Ich nutze die für immer gültigen Erkenntnisse, dass dieses "free lunch" der Diversifikation primär von den statistischen Eigenschaften, d. Aber ich wende diese Erkenntnisse in einfachster und robustester Form rückwärts an, indem ich die Anlageklassen und deren Bestandteile so auswähle, dass sie möglichst ähnlich gering korrelieren, rentieren und schwanken.

Geldwerte, Rohstoffe, Gold und die meisten Alternatives, die das nicht erfüllen, lasse ich einfach weg. Damit brauche ich keine zweifelhafte extra MVO. Mit dieser Negativauswahl schrumpft zudem vor allem das unüberschaubare Universum der Alpha-Fonds auf einen sehr kleinen handhabbaren Rest zusammen, der mir dementsprechend bislang einen enormen Nutzen bringt.

Die Gleichverteilungsstrategie habe ich auch schon immer angewendet und viel interessante Kritik geerntet, weil ich mich bei dieser wichtigsten Anfangs-Entscheidung auf bewährtestes Wissen in aktueller Interpretation gestützt habe, nämlich auf die Talmud-Strategie. Denn die enthält wertvollstes Erfahrungswissen, das sich über Jahrtausende mit apokalyptischen Umbrüchen bewährt hat, in hoch verdichteter, leicht nutzbarer Form. Die im Artikel erwähnten "tweaks now and then" von Markowitz sind dann bei mir z.

Dessen erster von ihm mitentwickelter Alpha-Fonds war auch mein erster langfristig bis heute vor über 20 Jahren investierter. Denn ich habe David Harding bereits Ende der 90er Jahre als einen der wenigen wahren Könner identifiziert und als mein Standard für die Bewertung aller anderen Alpha-Manager gesetzt.

Die weiteren 6 bis jetzt kamen dann mit zunehmender Erfahrung immer schneller dazu. So sehr ich Ben Carlson schätze, kann auch er falsch liegen.

Wahrscheinlich hat er jedoch nur plakativ überzeichnet, um seine richtige Kernbotschaft rüberzubringen. Nämlich dass das weitaus meiste Wissen 99, Deswegen ist mir ja dieser Kommer so ein Dorn im Auge. Weil er als selbsternannter Passiv-Pabst genau solch vergängliches Wissen immer noch als für die Ewigkeit gemachtes souveränen, passiven Anlegen marktschreierisch "mit Turbo" verkauft.

Und das nachdem er selber mit den ertragslosen Rohstoff-ETFs, die er lange ähnlich als langfristig wirksames Diversifikationsmittel angepriesen hat, nach der für das meiste ökonomische Wissen üblichen Halbwertszeit von knapp 10 Jahren Schiffbruch erlitten hat. Wenigstens gibt er das in der neuesten Auflage von "Souverän investieren" zu. Aber dass er mit all dem aktives Investieren betreibt und dass das ganz anders funktioniert, das hat er scheinbar nicht verstanden und verbreitet seinen Unverstand auch noch auflagenstark in der ahnungslosen Anlegerwelt, die glaubt, dass man mit Kommer nicht falsch macht.

Aber es gibt selbst in der Finanzwissenschaft auch ab und zu praktisch unveränderliche Gesetze bzw. Die sind sogar ganz leicht zu erkennen. Denn dafür gibt es i. Und wenn man sich daran hält, liegt man tatsächlich meistens? Oder willst du die geteilten Wirtschaftsnobelpreise u.

Mit der Bescheidenheit verhält es sich beim Investieren genau wie mit der Intelligenz. Das Optimum liegt nach meiner Erfahrung meistens beim goldenen Mittelweg. Ich sehe diesen im gesunden Selbstbewusstsein und -vertrauen, das immer wieder ausgelotet und weiterentwickelt werden sollte.

Keine "Overconfidence" aber auch keine lähmende "Risk Aversion". Sonst wird das nichts mit dem Alpha. John Bogle ist gemeinhin auch als sehr bescheidener Mensch in der Lebensführung bekannt. Aber an seiner Mission, optimales passives Anlegen mit reinem Beta zu demokratisieren, hat er zu Recht niemanden im Zweifel gelassen. Und mit den bahnbrechenden Erkenntnissen insbesondere von Shiller kommt jetzt aktives Alpha als dauerhafte Renditequelle dran.

Darum geht es hier. Dabei ist es besonders hilfreich, wenn man schon lange vor dem Nobelpreis selber draufgekommen ist und sein Ding gegen den seinerzeit von der EMH-Dogmatik dominierten Zeitgeist durchgezogen hat.

So war das bei Bogle m. Beides ergänzt sich hervorragend, am besten in einfachst möglicher Reinstform. So, jetzt sollte eine differenzierte Basis vorliegen, dass jeder seine eigenen Schlüsse ziehen kann.

Das hatten wir doch schon mal im Finanz-Onanisten-Thread. Ich sehe das bekanntlich ähnlich. Aber du setzt dazu halt hauptsächlich auf reine Geldwertanlagen als Sicherheitspuffer. Der wirkt primär mittel- bis langfristig, erhöht die Gesamtrendite und ich bezahle das mit etwas höheren kurzfristigen Schwankungen, die jedoch reversibel sind, und mit mehr Weiterbildung, die mich interessiert, mir auch sonst im Leben viel hilft und geistig mobil erhält.

Dass das Alpha dauerhaft positiv bleibt, dafür vertraue ich auf David Harding und seinesgleichen, die mit Vorhersagen auch sehr professionell umgehen können, wie du selber durch das Harding-Zitat bestätigst:.

Wir liegen also gar nicht so weit auseinander. Aber wenn man das zitiert, sollte man auch wissen, worauf der hoch geschätzte David Harding das bezieht, siehe hier. Darin geht es um die Weiterentwicklung seines Weltklasse-Alpha-Fonds, um wettbewerbsfähig zu bleiben und unkorreliertes Alpha gegen die ständig effizienter werdenden Märkte - das ist ein unveränderliches Finanzgesetz mit Nobelpreis, s.

Die lässt er dann alle durch seinen persönlichen Alpha-Filter laufen. Bis jetzt bin ich dabei von meinen ersten beiden Alpha-Fonds von Harding nicht enttäuscht worden, wie bei allen anderen, die ich seit 20 Jahren nach und nach durch meinen persönlichen Alpha-Filter zur Allokation durchgelassen habe.

Die war bei mir jedenfalls entscheidend, um die beiden auch im Morningstar-Artikel favorisierten Anlageklassen "Managed Futures" und "Market Neutral" mit den prinzipiell und somit dauerhaft geringsten Korrelationen als einzig sinnvolle auszuwählen und zu allokieren, siehe mein Beitrag vom Die Statitik ist also nicht nur zur Portfoliokonstruktion und zum Schutz gegen offene Messer wichtig, sondern für den gesamten Investmentprozess mit Alpha vom Theorieverständnis bis zur Alpha-Manager- und -Fondsauswahl.

Ich kann seinen Blog für alle an reinem Alpha ernsthaft Interessierten sehr empfehlen. Denn Niels verfolgt die zum Finanzwesir komplementäre Mission der Demokratisierung von reinem Alpha durch systematisches Trading. Das Portfolio aus Alpha und Beta zusammenbasteln darf sich dann jeder selber, wie hier auch Nein, natürlich kann ich dafür keine Halbwertszeit angeben.

Es sind trotzdem nur Theorien und Modelle, mit denen man versucht die Realität zu beschreiben und besser zu verstehen, und das gelingt nur mit begrenzter Genauigkeit. Damit lässt sich die Zukunft leider nicht vorhersagen. Einerseits weil die Finanzwelt sich ändert, die Märkte entwickeln sich weiter.

Und andererseits kennt man die zukünftigen Modellparameter nicht, daher ist die MPT für den praktischen Anlage-Gebrauch ziemlich nutzlos. Es ist allerdings ein schönes Spielzeug für Backtests und dergleichen, und um ein besseres Verständnis für Diversifikation und den Rendite-Risiko Zusammenhang zu bekommen. Für diejenigen, die sich für die mathematischen Aspekte etwas mehr interessieren, hier eine Einführung: Calculating the Efficient Frontier. Alpha ist die Differenz aus realisierter Rendite und per Beta prognostizierter Rendite, das hat mit Korrelation zu Beta erstmal gar nichts zu tun.

Alpha wird rückwärts-schauend bestimmt, es kann also auch verschwinden oder sich komplett zum Nachteil realisieren. Glückwunsch, dass du auf die richtigen Alternativen gesetzt hast und nicht auf die falschen Alternativen, wie z.

Klar kann man einen Regentanz aufführen und danach wird es auch mal regnen, d. Man hätte sich den Regentanz auch sparen können und es hätte vielleicht trotzdem geregnet Das ist doch genau der Punkt, du hast dich dafür entschieden, das so zu machen.

Du willst mehr Rendite und akzeptierst dafür ein etwas höheres kurzfristiges Risiko, das ist deine persönliche Entscheidung. Und diejenigen, die kein höheres kurzfristiges Risiko eingehen wollen, mischen einfach risikoarme Anlagen zu ihren Aktien und akzeptieren eine geringere Renditeerwartung, das ist deren persönliche Entscheidung.

Na das ist bei dem nachgewiesen und höchst anerkannt Erreichten an Verständnis doch für ein reflexives soziales System schon mal enorm viel für die ebenfalls begrenzt genauen Ziele, die man sich damit setzen kann.

Denn ich strebe ja keine genaue absolute Gesamtrendite an, sondern eine, die. Und diese Ziele konnte ich fast 20 Jahre lang bis heute durchgängig erreichen. Das sollte auch für die Nichtzufälligkeit des Ergebnisses sprechen, das damit die Anforderungen des t-Tests der Statistik erfüllt. Das ist nur eine Frage der Genauigkeit. Im Rahmen meiner Ziele ist das vorhersagbar und auf Basis der Verhaltensökonomie, die die mittelfristige Vorhersagbarkeit von Preisentwicklungen nachgewiesen und nobelpreiswürdig logisch erklärt hat, auch verstanden.

Und warum diversifizierst du dann selber extrem hoch mit Aktienindex-Fonds und Geldwertanlagen, wenn diese Hauptaussage der MPT praktisch so nutzlos sein sollte? Vergleich mal die heutige seriöse Anlagepraxis mit der bevor sich die Haupterkenntnisse der MPT verbreitet haben.

Sie erzielen mit der MVO angewendet u. Nullkorrelation ist eine charakteristische Haupt-Eigenschaft bzw. Denn Anlageergebnisteile, die nicht mit Beta korrelieren d. Also folgt daraus zwingend logisch, dass Alpha und Beta unkorreliert sind, egal ob Alpha positiv, negativ oder 0 ist. Wettbewerbsfähige Alpha-Fondsmanager sorgen dann voraussagbar und somit dauerhaft für langfristig positives Alpha.

Die unselige Faktor-Community versucht sogar Alpha-Teile mit weiteren Beta-Faktoren zu erklären und nutzt dazu - genau - K o r r e l a t i o n e n - als zwar unwissenschaftliche da Vergangenheitsdaten-angepasste Erweiterung des CAPM aber dem Grundprinzip doch folgend, s. Was dann noch übrig bleibt, d. Umgekehrt werden reine Alpha-Fonds auf ihre Korrelationen zu Beta und auf deren damit eng zusammenhängende Beta-Werte überprüft, siehe der von dir selbst zitierte Morningstar-Artikel.

Mir ist noch kein Fonds begegnet, dessen Korrelation hoch und Beta klein oder umgekehrt wäre. Denn wenn die unabhängig voneinander wären, müsste es solche Fonds geben. Kennst du etwa welche? Das reiche ich gern an Bogle weiter.

Denn er hat mich mit seinem Common Sense und zwingender Logik hauptsächlich davor bewahrt. Ist also auch kein Zufallstreffer sondern war eine Trivialität wie jetzt bekanntlich die jetzt von dir und mir ebenfalls vorausgesagte Unsinnigkeit passiven Factor Investings, die sich auch erst in der Zukunft verifizieren wird oder auch nicht.

Mein "Voraussage" der Null-Korrelation der beiden jetzt wiederum wie immer von Morningstar bestätigten Alpha-Klassen "Managed Futures" und "Market Neutral" ist auch absolut trivial, da nur diese beiden strategisch absolut symmetrisch long und short in den Markt gehen. Natürlich prüfe ich trotzdem sorgfältig, ob das auch wirklich so erfolgt und weiterhin erfolgen wird.

Genau wie ich die Wettbewerbsfähigkeit zur dauerhaften Erzeugung von positivem Alpha und Erfüllung aller meiner anderen Anforderungen prüfe. Das ist mein Ding und somit mein Edge.

Wenn das so belanglos sein sollte, dann dürfte weder bei Swensen und Kollegen noch bei mir Ergebnispersistenz der überdurchschnittlichen Mehrerträge nachzuweisen sein, was sie jedoch sehr wohl sein, bzgl. Sonst würde man es Glückssträne nennen. Die hält aber nie länger als ein paar Jahre an. Bei mehreren Jahrzehnten besonderem Erfolg spricht man aus gutem Grund von bewährter Ergebnispersistenz.

Denn nur die kann mehrere disruptive Umbrüche vom Kaliber weltweiter Börsencrashs überdauern. Mit der können diese bislang primär die mittelfristig in der Zukunft teilweise vorhersagbaren Preisentwicklungen als unkorreliertes Alpha dauerhaft ausbeuten.

Diese Vorhersagbarkeit ist die Hauptaussage der nobelpreisgewürdigten Verhaltensökonomie und inzwischen für die systematische Ausbeutung hinreichend erforscht. Das ist ähnlich wie eine zuvor unbekannte Goldquelle exploriert aber bzgl. Ergiebigkeit nur grob abgeschätz werden kann. Diese Kompetenz zur systematischen Alpha-Ausbeutung wie auch meine der dauerhaft zuverlässigen, erfolgreichen Alpha-Managerauswahl und -Allokation bildet sich über Jahrzehnte aus, ist durch statistisch signifikante t-Test Ergebnisse belastbar nachgewiesen und wurde teilweise erst mit späteren neuen Erkenntnissen, z.

Diese Kompetenz ist absolut erfolgsentscheidend bei praktisch allen über Jahrzehnte im reflexiven Markt langfristig erfolgspersistenten Menschen und Unternehmen aller anspruchsvollen Branchen, in die du auch alle über Aktienindex-ETFs investierst.

Diese Kompetenz entsteht weder noch verschwindet sie zufällig über Nacht und ist mehr oder weniger vom Talent abhängig erlernbar, vgl. Oder würdest du den Erfolg von David Harding, der praktisch aus dem Nichts d. Wenn ja, warum zitierst du ihn selber mit auch aus meiner Sicht hochrelevanten Aussagen, mit denen er seinen Alpha-Laden strategisch steuert, wenn das alles nur Regentanz-Magie sein soll?!? Das hat unser Wesir ja bekanntlich bei dem ebenfalls international hoch angesehenen "Regentänzer" Taleb bereits gut erklärt:.

Wundert es dich eigentlich nicht, dass diese Magie des Regentanzes, unser geschätzter David Harding spicht ja dementsprechend, wie ich auch, u. Sogar der Passiv-Vorkämpfer Bogle lobt die Weisssagungen in dem Alpha-Kultbuch in den höchsten Tönen und lässt sich daselbst als Referenzgeber auf dem Buchumschlag bereitwillig zitieren: The model generally calls for diversifying a portfolio across broad asset classes, including such alternative investments as hedge funds and private equity.

Elite institutions and top-performing endowments earn reliably positive alphas relative to these simple public stock and bond benchmarks of about 1. Allocations to alternative investments explain the majority of this superior performance. Anlage- und Geschäftserfolg nicht viel nachsteht, aufbauen. Das optimale Portfolio lässt sich leider nur im Nachhinein identifizieren, auch wenn du einer anderen Meinung zu sein scheinst. Ich habe nicht gesagt, dass Diversifikation nutzlos ist merkwürdige Schlussfolgerung.

Das Ziel ist, ein glückliches Leben zu führen. Nicht erst in der Zukunft, sondern immer. Ich arbeite wirklich gerne in meinem Job.

Das geht aber nicht so einfach bei mir Elternzeit ist da übrigens eine ganz fantastische Erfindung!! Ausserdem kann sich die Begeisterung auch legen. Was heute spannend ist, mag in 10 Jahren vielleicht langweilig sein. Ich sehe bei mir auf der Arbeit einige Kollegen über 50, die früher auch mit Elan dabei waren. Mit den Jahren hat sich dann eine gewisse Unzufriedenheit breit gemacht. Das ist wirklich traurig, da sie ein glücklicheres Leben hätten führen können, wenn sie denn rechtzeitig Vermögen aufgebaut hätten.

Ich möchte nicht in diese Position kommen. Wenn ich morgen meinen Job verlieren sollte, dann ist das nicht der Weltuntergang. Mein Finanzpolster wird es abfedern. Ich bin dadurch viel entspannter. Vermögen ist damit auch eine Versicherung, die mich entspannter schlafen lässt. Da sind mir einige tolle Artikel aufgefallen, die ich Dir nicht vorenthalten möchte. Es gibt einige hundert Artikel oder Forenthreads zu diesem Thema, aber so diskussionsreich ist kaum einer.

Das ist mir sehr bewusst und üblicherweise kommentiere ich das auch nicht. Das mache ich nur, wenn ich das Gefühl habe, dass man meine Argumente auch ernst nehmen könnte und an einer sachlichen Diskussion interessiert ist.

Ich habe nämlich nichts gegen Dividenden, denke aber, dass sie in meinen Augen mitunter nicht ganz richtig eingestuft werden. Die von Dir verlinkten Artikel erläutern leider alle nicht, in wie fern hier tatsächlich die Dividendenzahlung ein Einkommen generieren — der Zusammenhang wird einfach postuliert.

Passiv ist ganz sicher der Vorgang, dass aus der Vermögenstorte für mich ein Stück herausgeschnitten wird und mir auf den Teller gelegt wird, d. Auch das Wachstum der Resttorte passiert passiv. Einkommen ist es für mich trotzdem nicht. Die Dividendenzahlung erhöht nicht mein Vermögen, sondern teilt es nur in zwei Teile auf. Die zwischen den Dividendenzahlungen erfolgenden Zuwächse stellen für mich tatsächlich einen Wertgewinn dar.

Ich fürchte an genau dieser Stelle unterscheiden sich die Einschätzungen: Oder man geht davon aus, dass die Dividendenausschüttungen den Wert des Unternehmens überhaupt nicht ändert obwohl der Kurs der Aktie sinkt — warum wohl?!

Dann entsteht die Dividendenzahlung auch aus dem Nichts. Geht man aber — wie ich — davon aus, dass Aktieninvestitionen immer den Kurswert als Gegenwert haben, so entspricht die Dividendenzahlung dem oben beschriebenen Kuchenteilvorgang. Mir scheint, dass dedizierte Dividendensammler hauptsächlich eine der beiden erstgenannten Einstellungen zu Aktien haben — ich sehe nicht, was gegen die dritte Sichtweise spricht, die ich als realistischer einstufe. Wow — da habe ich ja eine richtig sau gute Diskussion gestartet….

Dass Dividenen als Rendite gesehen werden, ist leider viel zu viel verbreitet….. Dividendenstrategie funktionieren nicht wegen der Dividende, sondern weil eine Dividende ein gutes Unternehmen auszeichnet! Ich finde die Diskussion mit Euch fast besser als meinen Artikel — auch wenn ich immer noch anderer Meinung bin. Für mich ist es aber viel wichtiger, diese Einblicke und Meinungen von Euch zu erhalten und so meinen Horizont zu erweitern. Und es macht den Blog einfach besser, wenn solche Diskussionen zustande kommen.

Deswegen herzlichen Dank an Euch drei! Stufst Du Deine Aktieninvestitionen in einer der beiden von mir in meinem letzten Kommentar genannten Arten ein? Oder hast Du einen ganz anderen Blick auf das Thema? Ich wäre wirklich interessiert — vielleicht kann ich ja noch was lernen?! Eigentlich ist das ja genau das passive Einkommen, das der Dividendensammler anstrebt.

Ich tue auch aktiv nichts dafür, sondern lege die Füsse hoch und bohre in der Nase. In diesem Fall ist es passives Einkommen. Denn der Kurs der Aktie sinkt ja. Deshalb kann ich nicht davon ausgehen, dass sich am Wert nichts ändert. Was hier aber wichtig ist: Am sogenannten ex-Dividende-Tag steigen sehr viele immer in den Wert ein, weil er günstiger ist. In den meisten Fällen habe ich den Dividendenabschlag nach wenigen Stunden wieder drin.

So verbuche ich den Verlust erst gar nicht. Das ist völlig richtig, dass der Kurswert der Gegenwert ist, aber das ist in meinen Augen mein Vermögen im Depot und kein Einkommen, das ich zum Leben ausgeben könnte oder reinvestieren kann. Und das sind aber Dividenden für mich.

Ich hoffe, es ist nachvollziehbar. Deine Sichtweise ist ja nicht falsch, sie ist nur anders. Und das meine ich mit der unterschiedlichen Definition. Hallo Daniel, danke für Deine Erläuterungen. Fällt diese aber irgendwann doch mal geringer oder gar komplett aus, könnte der Kurs dann doch wieder interessant sein.

Daher darf man meines Erachtens nach den Kurs nicht aus der Gleichung weg-definieren. Das ist eine hochinteressante Einstellung.

Du gehst also auf der einen Seite so wie ich davon aus, dass sich der Unternehmenswert nach unten ändert. Gleichzeitig sagst Du, dass sehr viele Anleger in den Wert einsteigen, weil er günstiger geworden ist. Hast Du nicht einen Satz vorher genau das Gegenteil gesagt? Warum sollte die Wurst jetzt attraktiver sein? Das ist ein Punkt, den ich irgendwie nie kapiere. Warum sollte man kein stetiges Einkommen durch den sukzessiven Verkauf von Vermögen bilden können?

Wie aus meinem Rechenbeispiel oben ersichtlich wird, spielt es ja überhaupt keine Rolle, ob ich selbst im Beispiel: Ist das nicht ein rein psychologisches Phänomen?

Passend zur Psycho-Folge 2 ;-?! Finanzdurchblick bekommt jetzt die Möglichkeit seine Sicht der Dinge in einem Gastbeitrag darzulegen. Er hat ja mit der Diskussion angefangen. Vielleicht solltest Du auch was dazu schreiben? Generell nochmal meine Sicht der aktiven Geldanlage: Aber letztendlich sind die Massen- oder Herdenphänome an der Börse immer gleich.

Wenns günstig ist, wird gekauft, wenns runterstürzt wird panisch verkauft. Natürlich schaue ich bei A-Aktien auf den Kurs und kaufe entsprechend nach, wenn der Kurs gefallen ist. Tja, und zu 3: Wenn Du so willst, ist es ein psychologisches Phänomen. Aber ist Börse nicht allgemein eine einzige Psychofalle? Ich kommentiere den Beitrag von Finanzdurchblick gerne, falls es das ist, was Du meintest. Und ich denke, dass niemand sich völlig frei sprechen kann von psychologischen Fehlern.

Sowohl das Wissen über die finanziellen Fakten als auch über die psychologischen Fallen senkt aber die Wahrscheinlichkeit dort hineinzutappen. Tagesaktuell stimmt natürlich, dass man die ausgezahlte Dividende direkt vom Depotwert abgezogen bekommt und somit ein Nullsummenspiel macht. Als Investor in ein Dividendenunternehmen vertraut man jedoch darauf, dass das Unternehmen diesen Kapitalabfluss durch neue Gewinne kompensiert. Der kurzzeitige Buchwertverlust ist also nicht so wichtig, entscheidend ist der langfristige Verlauf, also wenn sich wirklich substanziell etwas am Unternehmenswert ändert.

Mit dem Bild der oben genannten Milchkuh gesprochen: Demnach erwirtschaftet der Landwirt ja auch mit dem Melken einer Kuh nichts. Denn für jeden Liter Milch verliert er ja ein Kilo Kuh. Dennoch lohnt sich das Geschäft für ihn, da er darauf baut dass die Kuh im Laufe des Tages den Gewichtsverlust wieder aufholt…. Ich musste echt laut lachen.

Du hast Freitag, den Vielen Dank für die Kuh! Und genau wenn diese Kompensation stattfindet, ist man wieder auf dem gleichen Stand angekommen, den man bereits hatte, bevor das Kapital abgeflossen ist. Du beschreibst exakt die Vorgänge, von denen ich hier: Es sind zwei Prozesse die stattfinden: Eine Ausschüttung und ein Wachstum des Restvermögens. Danke, dass Du den Prozess auch noch mal auf die Kuh-Ebene holst.

Genau das trifft es. Würde die Kuh den Gewichtsverlust nicht aufholen, würde sie immer mehr abmagern. Genau so sehe ich Dividenden auch. Leider verstehen manche nicht, dass die Kuh nicht von Luft und Liebe dieses Kilo wieder zunimmt, sondern nur, wenn sie wieder mit ausreichend Futter versorgt wird. Hätte also die Kuh keine Milch gegeben und trotzdem das Futter gefressen, wäre sie auch ein Kilo schwerer geworden und der Bauer hätte somit genauso viel verdient.

Es hätte also gar nicht des Liters Milch für einen Wertzuwachs bedurft. Das hätte ich nicht gedacht, aber tendenziell liegst du mit dieser Behauptung richtig: In extremen Haussephasen wie im Jahr wurden die Dividendenlücken im Chart bereits nach wenigen Tagen wieder geschlossen.

Eine Garantie, dass die Gaps geschlossen werden, gibt es natürlich nicht. Eine breite Streuung im Depot auf mehrere Werte minimiert allerdings das Kursrisiko.

Das Zitat hab ich übrigens von dem Artikel über Dividende — sehr lesenswert: Habe erst vor ein paar Monaten begonnen divers Blogs zu durchstöbern und habe mittlerweile viel dazugelernt. Auch Dummerchen ist mir mit seinen Kommentaren in diesen Blogs schon positiv aufgefallen.

Echt klasse was in diesen Blogs zu finden lernen und diskutieren gibt. Denke ihr Blogger verdient ja auch Geld damit aber das ist auch ok so und denke auch das ihr es nicht nur wegen dem Geld macht. Daher ist wohl wenn man mit etfs handelt thesaurierend über mehrere Jahre im Vorteil.

Der Begriff klingt schlimmer als er ist. So hat man z. Beide Anlagen haben für sich betrachtet verschiedene Renditen erwirtschaftet.

Dabei werden die verschiedenen Zeitpunkte ebenso berücksichtigt, wie die verschiedenen Kurse. Ich fürchte, Du überschätzt die Einkünfte der Blogger. Wenn diese nicht gerade Werbung schalten oder ein Online- produkt anbieten, wirft die Seite erstmal nichts ab. Einige betreiben das wirklich als Hobby.

Danke für die Antwort, Dummerchen. Zum verdienst der Blogger: Das es viel Arbeit ist ist auch klar. Ich bin auch schon länger auf den Kapitalmärkten unterwegs und freue mich immer wieder über die die Dividenden.

Ein Unternehmen hat ja immer wieder die Wahl ob die Erträge reinvestiert werden oder ausgeschüttet werden. Nicht umsonst setzt Carl Icon, Apple so unter Druck…die Milliarden werden in Irland geparkt und bringen nur eine eine sehr mässige performance im Gegensatz zum Unternehmen. Da ist das Geld bei den Anlegern besser aufgehoben!

Finde es auch toll, dass du die Peer2Peer-Kreditmärkte anzapfst. Dorthin habe ich mich noch nicht hingetraut…brauche dazu mehr Infos und bis ja hier genau richtig: Eine Frage habe ich noch: Warum hast du keine Immobilien als passives Einkommen mit rein genommen?

Gilt es schon nicht als passives Einkommen, wenn man sich ein bisschen darum kümmern muss? Und Du meinst Carl Icahn, oder? Der ist sowieso auf sein Einkommen bedacht und haut nicht nur bei Apple auf den Tisch. Natürlich sind Mieteinnahmen aus eigenen Immobilien ebenfalls passives Einkommen.

Da ich aber keine eigene Wohnung habe bzw. Hier ging es nur um das von mir generierte passive Einkommen. Mir gefallen deine Grafiken, die verschiedenen Zinsentwicklungen waren mir ehrlich gesagt nicht bewusst, obwohl es natürlich logisch ist. Anstatt die Renditen der Dax Unternehemen zu veranschaulichen, hätte ich eher eine globalere Grafik eingeblendet.

Die Dividende wird doch de facto auf dem Referenzkonto meist das Girokonto als Betrag gutgeschrieben. Ob und wie nun dadurch bedingt gleichzeitig der Aktien-Kurs steht, ist dabei doch völlig nebensächlich, weil es sich nur um einen Buchwert, also einem theoretischen Wert handelt bis er zur baren Münze gemacht wird.

Gut, man kann Aktien-Anteile in gleicher Höhe wie die erhaltene Dividende auch verkaufen, um vorläufig auf dasselbe mathematische Ergebnis zu kommen. ABER und hier setzt mein Unverständnis ein: Der Aktienbestand im Depot ist doch nun einmal begrenzt.

Irgendwann ist keine Aktie mehr zum Verkauf vorhanden. Oder habe ich hier einen Denkfehler…? Ich sehe viele Punkte gemeinsam wie du, denke aber auch dass es wichtig ist die andere Seite zu beleuchten.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Leute bei dem Aufbau ihres Online Business immer wieder die gleichen Fehler machen und an diesem scheitern. Ich denke, dass dies für deine Leser auch sehr wichtig ist. Dazu habe ich gerade einen Artikel veröffentlicht und würde mich freuen, wenn du dir diesen einmal anschaust bzw.

Trotzdem gibt er am Ende die Empfehlung auf Dividenden Aktien […]. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Ullstein Taschenbuch Auflage Nr. Wie Menschen leben, die nicht mehr arbeiten müssen Gisela Enders Herausgeber: Books on Demand Auflage Nr. Das könnte Dich auch interessieren. Hey Dummerchen, vielen Dank für den Hinweis! Ja, ich meine die Swapper! Das werde ich noch ändern! Wieso sind Dividenden eine Form des passiven Einkommens?

Wenn ich irgendetwas falsch sehe, dann sagt mir Bescheid! Hi Finanzdurchblick, der Blogparadenartikel von Jan zeigt Dir das sehr gut: Hallo Julian, erstmal vorweg: Mir ist lediglich um einen neutralen Blick auf das Thema Dividenden gelegen. Hallo Dummerchen, jetzt hast Du mich aber Neugierig gemacht! Hi Nico, es war dieser: Hi Dummerchen, ich wollte auch schon nachfragen, welchen Blog Du meintest. Hallo Dummerchen, vielen Dank, dass Du den Link geteilt hast.

Wie sagt man so schön: Ich würd sagen, dass diese Diskussion und Thema wirklich einen echten Artikek verdient hat! Wieso bist du denn immer noch anderer Meinung? Hallo Daniel, magst Du mir verraten, in welchem Punkt unsere Meinungen auseinander gehen? Hi Dummerchen, ich finde Deine Sichtweise durchaus sinnvoll.

Schauen wir uns das noch einmal an: Hallo Dummerchen, Finanzdurchblick bekommt jetzt die Möglichkeit seine Sicht der Dinge in einem Gastbeitrag darzulegen. Ich denke schon, dass man Dividenden als Einkommen bezeichnen kann. Hey Reinsch, das ist der genialste Kommentar überhaupt — und passt wie die Faust aufs Auge. Hallo Daniel, danke für den interessanten Beitrag! Hallo Mike, vielen Dank für Deinen Kommentar.

Das ist Folge 5. Hallo Daniel, vielen Dank für diesen tollen Artikel und die Informationen die du immer wieder preisgibst.

Definition Alphafaktor

Eine Auswahl kann immer nur kleiner sein als die Gesamtmenge, aus der sie genommen wurde. Wenn daran nur die geringsten Zweifel bestünden, würde ihm doch die Elite-Uni Yale mit höchster Wirtschaftskompetenz, die genau für solche Fragen relevant ist, nicht ihren gesamten jahrhundertealten Stiftungsfonds von 30 Mrd.

Closed On:

Naja, die selben guten Ratschläge und mehr bekommst du eigentlich auch hier schon beim Wesir und seinen zahlreichen Kommentatoren, aber okay wenn es dir hilft dich eher dran zu halten weils nochmal von einer Autoritätsperson oder was man halt dafür hält gesagt wurde.

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