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Erdöl-Erdgas

Thermisches Cracken.

Das Rohöl tritt in einer Zwei-Phasen-Strömung (gasförmig/flüssig) in die Kolonne ein. Das Temperaturprofil fällt nach oben hin ab. Da die Temperatur im Sumpf, also am Boden der Kolonne, am höchsten ist und die leichten Bestandteile somit nicht kondensieren können, steigen sie gasförmig weiter nach oben. Im Kopf der Kolonne fällt Gas und Leichtbenzin, so genanntes Naphtha, an, darunter. Bei Cracken werden Kohlenwasserstoffe mit langkettigen Molekülen in gesättigte und ungesättigte Kohlenwasserstoffe mit kurzkettigen Molekülen zerlegt. Dieses Verfahren ist erforderlich, da der Anteil von Benzin, Dieselkraftstoff und Heizöl im Rohöl sehr gering ist. Dieser Prozess ist sehr energieintensiv.

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In der Raffinerie wird das Rohöl zunächst in einer Destillationsanlage 288288.pwe Kohlenwasserstoffe wie Flüssiggas, auch Leichtbenzin genannt, steigen in den oberen Bereich des Turms, schwerere Stoffe setzen sich weiter unten ab. Für den Kunststoff in der Zahnbürste ist die leichte Kohlenwaserstoffverbindung Naphtha entscheidend.

Die Produkte der Vakuumdestillation sind Vakuumgasöl und der sogenannte Vakuumrückstand engl.: Nach der Primärverarbeitung wird eine Reihe von Veredlungsverfahren angewendet, um Schadstoffe Schwefel, Stickstoff zu entfernen und die Qualität der Zwischenprodukte zu verbessern. Die bei der fraktionierten Destillation anfallenden Komponenten Naphtha, Mitteldestillate , Vakuumgasöle sind noch reich an Schwefelverbindungen.

Diese würden bei der Weiterverarbeitung katalytisches Reforming, s. Am Beispiel die Umsetzung von Merkaptanen: Weiterhin erhält man Wasserstoff als Produkt, der in den Hydrotreating- und in Hydrocracking-Prozessen eingesetzt wird.

Eine unerwünschte Nebenreaktion ist die Verkokung des Katalysators durch Polymerisations- und Dehydrierungsreaktionen. In der Isomerisierung werden n -Alkane in iso -Alkane mit dem Ziel der Oktanzahlverbesserung umgewandelt oder das Substitutionsmuster an Aromaten verändert. So wird meta -Xylol in o - und p -Xylol isomerisiert, da diese zur Herstellung von Phthalsäureanhydrid oder Dimethylterephthalat verwendet werden.

Es sind ähnliche Katalysatoren wie beim katalytischen Reforming im Einsatz. Durch die im Vergleich zum katalytischen Reforming moderaten Verfahrensbedingungen werden Crack- und Ringschlussreaktionen weitgehend unterdrückt.

Weitere Isomerisationsverfahren beziehen sich auf die Umwandlung von n -Pentan zu Isopentan bzw. Bei der Alkylierung werden iso-Alkane Isobutan und Alkene n - und iso - unter Säurekatalyse zu höhermolekularen hochoktanigen iso -Alkanen C 7 -C 12 umgesetzt. So reagieren Isobuten und Isobutan u. Dabei werden die Reaktanten in der Flüssigphase im Alkanüberschuss mit konzentrierter Schwefelsäure oder wasserfreier Flusssäure umgesetzt.

Danach werden die Flüssigphasen durch Absetzen der Phasen getrennt. Im so genannten Iso-Stripper werden die iso -Alkane abgetrennt und in den Prozess zurückgeführt recycled.

Das fertige Endprodukt wird als Alkylat [5] bezeichnet. Das Verfahren bietet sich an, wenn die Raffinerie über einen Steam- oder Catcracker verfügt und damit die Einsatzstoffe für die Alkylierung liefern kann. Beim thermischen Cracken werden keine Katalysatoren eingesetzt.

Dadurch können auch Rückstände der Erdöldestillation zugeführt werden, die wegen ihres Gehalts an Schwermetallen und Schwefel den Katalysator beim katalytischen Cracken schädigen würden. Nach dem Verkoken wird der Koks mechanisch abgetrennt und ggf. Es können aber auch Naphtha, Gasöl oder sogar hydrogenierte Vakuumgasöle Hydrowax , Hydrocracker Bottoms durch das sogenannte Steamcracken thermisch gecrackt werden, um Ethen , Propen und Aromaten zu erzeugen.

Beim katalytischen Cracken engl. Als Produkte fallen überwiegend kurzkettige Olefine und Alkane an. Beim Hydrocracken werden langkettige Alkane unter Wasserstoffzufuhr in kurzkettige Alkane überführt.

Bei höheren Wasserstoffpartialdrücken werden sogar Aromaten hydrogeniert und somit auch Cycloalkane erzeugt. Als Edukt wird vorwiegend Vakuumgasöl verwendet. Hydrotreating-Prozesse, Hydrocracking und ggf. Beim Claus-Verfahren wird der anfallende Schwefelwasserstoff mit Luftsauerstoff in einem Reaktor unterstöchiometrisch verbrannt. Die zunächst unvollständige Reaktion wird über mehrere katalytische Stufen bei tieferen Temperaturen zum vollständigen Umsatz getrieben.

Ziel der Anlagensicherheit und der Störfallvorsorge ist es, Störungen zu verhindern und die Auswirkungen von Störungen, die dennoch eintreten, für Mensch und Umwelt zu begrenzen. Dieses fordert, dass die Anlagen nach dem Stand der Technik errichtet und betrieben werden. Weiterhin sind die anwendbaren technischen Regeln zu befolgen.

Die Anforderungen an den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen ergeben sich aus dem Wasserhaushaltsgesetz. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. In anderen Projekten Commons. Diese Seite wurde zuletzt am 6. Januar um Diese beiden Gruppen unterscheiden sich im Wesentlichen dadurch, dass beim thermischen Cracken keine Katalysatoren eingesetzt werden. Dadurch können dem thermischen Cracken auch Rückstände der Erdöldestillation zugeführt werden, die wegen ihres Gehalts an Schwermetallen und Schwefel den Katalysator beim katalytischen Cracken beschädigen würden.

Beim Thermischen Cracken werden hoch siedende Fraktionen unter Druck auf ca. Dabei geraten die langen Kohlenwasserstoffmoleküle in so starke Schwingungen , dass die Kohlenwasserstoffketten brechen. Es entstehen kurzkettige Kohlenwasserstoffmoleküle. Der russische Ingenieur Wladimir Schuchow entwickelte als erster eine industrielle Anlage zum thermischen Cracken von Erdöl.

Beim Steamcracken wird das in der Vakuumdestillation einer Raffinerie anfallende Sumpf-Produkt schwerdestillierbare Fraktion , welches überwiegend aus langkettigen Alkanen besteht, unter Zugabe von Wasserdampf in kurzkettige Olefine Alkene gespalten. Der Steamcracker dient der Herstellung von Rohstoffen, die hauptsächlich zu Kunststoffen, Lacken, Lösemitteln oder Pflanzenschutzmitteln verarbeitet werden. Das Visbreaking für Viscosity breaking dient der Verringerung der Viskosität des dickflüssigen Rückstandes aus dem Steamcracken.

Die Verweilzeit im Ofen ist hierbei deutlich länger als beim Steamcracken. Im nachgeschalteten sogenannten Soaker findet das eigentliche Cracking statt. Hierbei entstehen kürzerkettige Alkane , welche als sogenanntes Mitteldestillat Verwendung finden. Beim delayed coking deutsch: Dabei geht es darum aus dem asphaltähnlichen Rückstand der vorgenannten Verfahren doch noch verwertbare Produkte zu erzeugen. Hierbei ist es im Gegensatz zu den anderen Verfahren völlig gleich, welche kürzerkettigen Produkte entstehen.

Der Prozess besteht aus einem Ofen und nachfolgenden Kokstürmen. Die Bildung von Koks findet nicht im Cracking-Ofen statt, sondern in den nachgeschaltenen Kokstürmen.

Die leichtflüchtigen Bestandteile werden anderen Teilen der Raffinerie zugefügt, während der Koks als Endprodukt verkaufsfähig ist. Katalytische Crackverfahren haben gegenüber den thermischen Verfahren mehrere Vorteile: Sie benötigen kleinere Apparate und geringere Temperaturen und laufen mit höherer Geschwindigkeit.

Es wird in zwei katalytischen Crack-Verfahren unterschieden: Bevorzugt sollen hierbei langkettige gesättigte n-Alkane und i-Alkane gewonnen werden.

Eni Taranto

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Closed On:

Das Bohrgestänge wird mit Hilfe eines Bohrturmes in den Boden getrieben.

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