Ab 2020 drohen beim Öl gefährliche Engpässe

Ölpreis-Prognose: Ab 2020 erwarten Experten stark steigende Ölpreise

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Ölpreis (WTI/Brent) - Alle Informationen rund um den Ölpreis (WTI/Brent) in Euro und Dollar: historische Entwicklung, Charts, Realtimekurs, Umrechnung in Währungen und Einheiten. Die 80er Jahre Die Suche nach alternativen Energien beginnt. Einige Monate später, im April stieg der Ölpreis auf dem Weltmarkt erneut. Nach Beginn des ersten Golfkrieges, in den der Irak und der Iran verwickelt waren, kostete ein Barrel Rohöl 39,50 USD.

Öl wird zum globalen Geschäft

Der Ölpreis hat sich inzwischen bei etwa $ pro Barrel für WTI stabilisiert. Inflationsbereinigt sind das zu Preisen von 8$, womit der Ölpreis heute 1/3 .

Der Markt stabilisiert sich aktuell, wobei abzuwarten bleibt, welche Faktoren sich letztlich durchsetzen werden. Bisher jedenfalls konnten die Kürzungen die Preise nicht nach oben treiben und haben vielmehr für eine Stabilisierung im Bereich der 50 Dollar WTI bzw. Dafür wird aber Saudi-Arabien seine Produktion stärker als erwartet zurücknehmen. Diese zielen vermutlich auf die wöchentlichen US Bestandsdaten ab. Schafft man die Bestände dort zu senken, dann würde der Eindruck einer knappen Marktlage entstehen und man könnte die Preise stützen.

Russland kürzt nur bedingt im Januar und Marktteilnehmer haben Zweifel, ob das Volumen der Kürzungen umfangreich genug ist. Bislang scheint das Abkommen allerdings zumindest gut genug zu sein, dass die Preise einen vorläufigen Boden gebildet haben.

Während die EIA in ihrem Bericht die Preisprognosen für die kommenden Quartale nach unten korrigiert hat, deutet der OPEC Report selbst darauf hin, dass die nun eingeleiteten Kürzungen nicht ausreichen um eine Überversorgung im kommenden Jahr zu verhindern. Damit reichen die bullishen Aspekte momentan nicht aus, um den Markt nachhaltig nach oben zu treiben. Insbesondere die Kommentare des iranischen Ölministers, der von ernsthaften politischen Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Organisation spricht, hat zusätzlich Zweifel gesät.

Aktuell haben sich die Futures wieder gefangen, notieren allerdings deutlich unterhalb der Werte von gestern Nachmittag. Somit ergibt sich für Heute bei den Preisen leichtes Abwärtspotenzial. Doch Russland hat schon angekündigt im Januar weniger als vereinbart vom Markt zu nehmen.

Das Angebot sinkt damit nicht so schnell wie angekündigt, während die Rohölnachfrage im ersten Monat deutlich schwächer als aktuell erwartet wird. In der Tat gibt es einige Gründe, weshalb der Markt bisher nicht mit einer starken Aufwärtsreaktion auf die Kürzungen reagiert hat.

Zu nennen ist hier einmal der Brexit aber auch die angespannte politische Stimmung in Frankreich und der Haushaltsstreit Italiens mit der EU. Hinzu kommt auch noch das US Schieferölwachstum, das im kommenden Jahr weiter kräftig zulegen wird. Am Morgen präsentieren sich die Notierungen an den Ölbörsen aktuell fest. Weitere rechnerische Preissteigerungen deuten sich damit an. Allmählich mehren sich allerdings die Zweifel, dass die Kürzungen nicht umfangreich oder lang genug angesetzt sind.

Gerade bei der Nachfrageentwicklung besteht noch erhebliche Unsicherheit, denn diese wurde in den letzten Monaten immer wieder nach unten korrigiert. Auch wenn China und USA im Handelsstreit nun erst einmal einen Waffenstillstand vereinbart haben, so bleibt dies für die Nachfrage ein belastendes Element. Die Ankündigung Russlands, die Produktionskürzungen erst in einigen Monaten umsetzen zu können, sorgt nicht gerade für ein Bild einer starken Kürzung.

Vermutlich wird die Produktion erst im Laufe des Februars bis April sinken. Im April aber endet bereits die jetzt getroffene Vereinbarung. Im Inland hat sich die Versorgungslage erheblich entspannt.

Nicht nur die Frachtpreise, auch die Aufschläge für die Produkte nehmen in allen Regionen immer weiter ab und werden sukzessive ausgepreist. Mit der nachgebenden Tendenz an den Ölbörsen deuten sich auch heute Morgen bei den Preisen aktuell Preisnachlässe an. Mit einer Kürzung um 1,2 Mio. Unterdessen entspannt sich die Versorgungslage mit den Niederschlägen weiter. Die Pegel des Rhein befinden sich nun schon seit einer Woche auf einem Niveau, dass eine Schifffahrt mit voller Beladung zulässt.

Die Verfügbarkeit im Inland ist damit erheblich besser geworden, sodass auch die Aufschläge allmählich wieder sinken. Der Poker in Wien geht heute in die nächste Runde. Die beteiligten Länder dürften sich allesamt im Klaren sein, dass dies der schlechteste Ausgang für alle wäre. Dennoch könnte diese minimale Kürzung den Markt stabilisieren und einen Boden im Bereich des aktuellen Niveaus bilden.

Der Schlüssel dazu liegt offenbar bei Russland die aktuell, beratende Gespräche führen und Entscheidungsträger sein könnten.

Die Blicke bleiben damit auch heute wieder auf Wien gerichtet und ein erneut nervöser Handel wird erwartet. Da die Ölpreise heute Morgen unter den Niveaus von gestern Mittag bleiben, deuten sich bei den Preisen heute Morgen aktuell Preisnachlässe an.

Von den ölproduzierenden Ländern will sich noch niemand in die Karten schauen lassen, wenngleich eine Kürzung mittlerweile als wahrscheinlich gilt. Die Welt bräuchte und wolle keine höheren Ölpreise.

Sollte die Förderkürzung geringer als erwartet ausfallen, und der Zeitraum von 6 Monaten knapp bemessen sein, so könnten die Preise durchaus eine bearishe Reaktion zeigen. Gestritten wird auch nicht nur wer wie viel kürzen muss, wie üblich geht es auch um die Ausgangsmengen, die als Referenz bei der Bewertung der Einhaltung gelten. Der Hurrikan Katrina sorgte am Im Jahr kletterte der Erdölpreis am November auf fast Dollar.

Mit den internationalen steigenden Preisen entwickelte sich auch der Markt für leichtes Heizöl in Deutschland rasch nach oben. Den legendären Höchststand des Weltmarktpreises auf dem Rohstoffmarkt erreichte das Erdöl Damit endete jedoch der bisherige Aufwärtstrend. Kurse stürzten ein, und es erfolgte ein weltweiter Rückgang der Konjunktur. Die allgemeine Weltlage brachte auch eine rückläufige Preisentwicklung im Erdölsegment mit sich. Noch war der Optimismus bei der Händlern vorhanden, die Weltwirtschaft werde sich bald wieder erholen.

Mit Beginn des aktuellen Jahrzehnts werden bei Verbrauchern regelrecht Ängste geschürt, ob Heizöl überhaupt noch bezahlbar bleibt. Die Jahre bis gehen als das bislang teuerste Zeitalter in der Geschichte des Brennstoffs. Als hauptsächliche Ursachen für diese Preisentwicklung gelten die sich erholende Weltkonjunktur nach der Finanzkrise sowie eine weiter steigende Nachfrage nach Öl aus den Schwellenländern wie z. China, Brasilien und Indien. Als weiterer Einflussfaktor gilt eine Zunahme der politischen Krisen in für den Ölexport wichtigen Ländern, was aufgrund von potentiellen Förderengpässen mit Risikoaufschlägen verbunden ist.

So haben in den letzten Jahren immer wieder Unruhen in Libyen, Syrien dem Irak oder Russland zumindest zu kurzfristigen Preissteigerungen geführt. In bewegt sich der Heizölpreis noch stabil auf recht hohem Niveau bei etwa 82 Euro, und ist damit im Vergleich zu nur geringfügig niedriger. Ein Überangebot an Öl auf dem Weltmarkt lässt den Ölpreis innerhalb weniger Monate regelrecht abstürzen.

Mit zeitlicher Verzögerung ziehen auch die Heizölpreise in Deutschland nach. Danach sackt der Heizölpreis regelrecht in sich zusammen. Im Januar erreicht Letzterer mit 52 Euro pro Hundert Liter seinen Tiefpunkt, und ist damit so niedrig wie zuletzt Der Ölpreis reagiert aufgrund des weltweiten Überangebots nicht mehr wie früher mit Risikoaufschlägen auf politische Krisen in Förderländern.

Auch ein immer weiter sinkender Wechselkurs des Euros gegenüber dem Doller kann dem Ölpreis nichts anhaben, obwohl Letzterer Importe wie Öl normalerweise verteuert. Der hohe Wettbewerb zwischen den Ölförderländern sowie eine insgesamt sinkende Öl-Nachfrage sorgten auch im weiteren Verlauf des Jahres für Heizölpreise meist unter der 60 Euro Marke.

Ein Liter Heizöl kostete im Schnitt etwa 0,50 Euro. Die Preisentwicklung war von einem hohen Wettbewerb der Ölförderländer geprägt. Nicht zuletzt der Wiedereintritt des Iran als Exporteur nach dem Ende des Wirtschaftsembargos sorgte für hohe Förderquoten, ein entsprechendes Überangebot auf dem Weltmarkt sowie in der Folge für einen niedrigen Ölpreis. Im Dezember kostete der Liter Heizöl etwa 58 Cent. Finden Sie den günstigsten Händler.

Ölpreis (Brent) Chart in Dollar - 1 Jahr

Bereits im Februar zogen sich die irakischen Truppen wieder zurück - nicht ohne noch über kuwaitische Ölquellen in Brand zu setzen.

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