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Unsinn der Woche

Wahl zum Unwort des Jahres.

Die Komplexität dieser großen Programm macht das Verständnis der verschiedenen Arten von Leistungen der sozialen Sicherheit, wer sie sind für – und wenn sie beginnen und enden – eine Herausforderung in Zeiten. Im Folgenden werden die drei großen Nutzen der sozialen Sicherheit, die für sie qualifiziert und wann. beitungsmöglichkeiten des Problems der sozialen Sicherheit. Aus einem komplexen Zusammenhang, in dem es nicht nur um ökonomische Risiken, sondern auch um solche für Status und Psyche geht, machen Marktakteure ein enges Problem, das sich mit Geldakkumulation lösen lässt. Das Schiller-Zitat sollte dabei die inzwischen brüchig gewordene Assoziation wecken, auch die Geldanlage in einem .

Produktinformationen

Discover Prime Book Box for Kids. Outlook Verlag April 29, Language: Be the first to review this item Would you like to tell us about a lower price? I'd like to read this book on Kindle Don't have a Kindle? Share your thoughts with other customers. Write a customer review. Amazon Giveaway allows you to run promotional giveaways in order to create buzz, reward your audience, and attract new followers and customers. Learn more about Amazon Giveaway.

Set up a giveaway. There's a problem loading this menu right now. Steigende Ungeduld und Gewaltbereitschaft auf Seiten der radikaleren Landlosenbewegungen sind die Folge. Die Frage der Landverteilung und Agrarreform gehört neben der Erdölfrage zu dem wichtigsten Sprengstoff zwischen Regierung und Opposition. Besuch eines Barrios Am Samstag, den 8. Ab heute sind wir mit einer Gruppe von Studierenden aus Wien und dem Hochschullehrer Christian Cwik gemeinsam unterwegs, welcher für uns den Kontakt mit den AnsprechpartnerInnen im barrio hergestellt hat.

Wir versuchen keine Aufmerksamkeit zu erregen. Nach kurzer Zeit erscheint Manuel und führt uns in sein barrio, das schätzungsweise 1,5 Millionen Einwohner zählt und sich in blocos und casas aufteilt. Das Bild des barrio wird also geprägt von riesigen freistehenden Wohnblöcken, dazwischen türmen sich sehr kleine einfache Häuser, wie es für die barrios der Städte üblich ist, liegt das Ganze an einem Hang.

Mision Barrio Adentro Wir steigen also zunächst eine schmale, mit Müll übersähte Treppe hinauf und besichtigen als erstes ein sog. Das Modul, das wir besichtigen, ist für einen der Wohnblöcke zuständig und somit für ca.

Für diese Überlastung sorgen hauptsächlich Dengue und Infektionskrankheiten. Wir sprechen mit der kubanischen Ärztin.

Hintergrund ihrer Beschäftigung ist der Fakt, dass keine venezolanischen MedizinerInnen die Arbeit in den Armutsvierteln leisten wollen und es somit zu dem Austausch venezolanisches Öl gegen kubanisches medizinisches Fachpersonal kam. Es sind vor allen Dingen kubanische Frauen, die sich dafür melden. Auch Opfer von Gewalt sind hier nicht selten, wobei die Fälle meist so schwer sind, dass sie ins Krakenhaus weitergeleitet werden.

Sie sind sehr freundlich zu uns und sprechen enthusiastisch und voller Überzeugung über ihr Projekt. Per Mehrheitsabstimmung wird ein Rat eingesetzt, welcher aus 10 bis 20 Mitgliedern besteht. Im Laufe des Gesprächs mit den Mitgliedern des Rates erklärten diese, dass kein ideologisches Konzept hinter dem Zusammenschluss stehe, sondern dass es um die Befriedigung der konkreten Bedürfnisse der Gemeinde gehe.

Unsere GesprächspartnerInnen stellten sich als langjährige Angehörige der radikalen linken Bewegung in Venezuela heraus. Für sie stünden die Sozialprojekte und die Basisarbeit im Vordergrund. Da die Bürgermeisterei wenig soziale Projekte im barrio realisiert hat, fungieren jetzt die CCs als Parallelstruktur, die je nach Bedürfnissen im barrio Sozialprojekte umsetzt.

Diese können hierbei von allen der Einheit zugehörigen BürgerInnen beantragt werden. Heute zum Beispiel verkündigen sie voller Stolz, dass sie einen Scheck für den Bau einer Treppe im Wohnblock erhalten werden. Bei der Realisierung bleiben sie zwar finanziell von der Bürgermeisterei abhängig, betonen aber, dass nicht sie mit der Bürgermeisterei arbeiten würden, sondern diese mit ihnen. Sie beschreiben die Anträge als relativ unbürokratisch, nicht weisungsgebunden und effizient.

Die Ratsmitglieder schienen alle über ein hohes Bildungsniveau zu verfügen und brachten uns, wie erwähnt, den Nutzen an ihrer Arbeit und auch die Begeisterung daran näher. Viele von ihnen engagierten sich schon vorher in Nachbarschaftsorganisationen. Die Veranstaltung der neuen, 3-Monate-alten Partei, welche alle linken Parteien Venezuelas vereinen soll, erweist sich als nicht allzu gut besucht, die Anwesenden dafür als umso begeisterter von der eigenen Sache.

Wir werden nach vorne gerufen und über Deutschland befragt, wobei unsere Antworten zu Diskussionen innerhalb der Gruppe der Deutschen führen. Die Zukunft wird es zeigen. Wir machen uns auf den Heimweg. Vom zunehmend von der venezolanischen Regierung betriebenenWirtschaftsprotektionismus sind vor allem die einheimischen Unternehmen betroffen.

Mit "er" ist Venezuelas Präsident Hugo Chavez gemeint. Investitionen in den Maschinenpark werden unterlassen wegen der schwer einschätzbaren Zukunftsperspektiven. Das macht die Geschäfte schwierig. Die von Chavez eingeführten Gesetze zur Arbeitssicherheit haben zu Protesten auf Unternehmerseite geführt. Bei den Novellierungen handelt es sich um Arbeitsschutz, wie er in Deutschland längst seit vielen Jahren Gang und Gebe ist. Florian Persönlicher Kommentar von Corinna: Natürlich stellte uns Herr Tillinger die Sicht der Wirtschaftselite des Landes dar, die sich im Konflikt mit dem Wirtschaftsprotektionismus von Chavezbefindet.

Wir bekamen dadurch eine bessere Vorstellung davon, welcheAkteure und gesellschaftlichen Schichten in Opposition zu Chavez stehen. Wer sich mit der ungleichen Eigentums-, Land- und Vermögensverteilung in Venezuela auseinander setzt, wird eventuell zu Recht denken, dass Chavez gut daran tut, die Privilegien der Oberschicht anzugreifen und zu beschneiden.

Unsere Erfahrungen in den kommenden Wochen werden uns hoffentlich in die Lage versetzen, diese Frage besser beantwort zu können. So ein Essen habe ich noch nie an Bord eines Lufthansa-Fliegers bekommen.

Wir hatten die Wahl zwischen Gulasch und Bratwürsten, dazu für jeden eine Brezel. Ich hatte die Flugbegleiterin als erstes gefragt, ob der Chefkoch jetzt auf Hausmannskost steht.

Nein ganz anders - das ist der Auftakt zu den Oktoberfest-Wochen bei der Lufthansa. Das war mir ehrlich gesagt etwas peinlich, weil spätestens jeder der Venezolaner um mich herum die Assoziation hat btw. Übrigens gingen die Bratwürste Salchichas alemanas vor allem unter den venezolanischen Passagieren weg wie warme Semmeln. In zwei Wochen darf dann auch noch jede Flugbegleiterin, die möchte, einen Dirndl tragen. Ansonsten akklimatisieren wir uns hier und treffen uns heute zum ersten Mal.

Das Wetter ist ein Mischmasch aus Sonne mit Regen. Aber das ist angesichts der Aneinanderreihung von leeren Absichtsbekundungen, die von adjektivschwangeren Nominalkonstruktionen eingerahmt werden, auch nicht weiter verwunderlich. Dennoch will ich einen Deutungsversuch vornehmen. Früher hat man das Vetternwirtschaft oder Nepotismus genannt. Firm Resources and Sustained Competitive Advantage.

J ournal of Management 17 1: Kennen Sie auch dieses Gerede von der Monetarisierung menschlicher Beziehungen? Wenn ja, dann sind sie vermutlich in irgend einem Zusammenhang über die verschiedenen Bemühungen diverser Bundesregierungen gestolpert, freiwilliges Engagement zu entgelten bzw. Entsprechende Versuche gibt es schon seit geraumer Zeit. Und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement hat im selben Jahr einen Gegensatz von Engagement und Erwerbsarbeit erkannt und auf einer Tagung verarbeitet.

Zu Grunde liegt allen Versuchen, mit monetär vergüteter Freiwilligkeit zu pass zu kommen, ein wahrgenommener Widerspruch, der sich daraus ergibt, dass Menschen, die angeblich freiwillig etwas tun wollen, dafür bezahlt werden sollen.

Irgendwie gibt es ein kulturelles Vorurteil, das Freiwilligkeit und Bezahlung in Gegensatz zueinander bringt, und das sich nicht so richtig mit historischen oder anthropologischen Erfahrungen vereinbaren lässt, Erfahrungen, die in grauer Vorzeit Mitglieder des Pfälzer Waldvereins Waldwege unentgeltlich und in freiwilligem Engagement in Stand setzen sah.

Im Fussballverein waren sie zu beobachten, wie sie ihr Können sich und ihren Gegnern demonstriert haben. Und die vielen Versuche, der Kulturverein-Beflissenen, Unwissende von der Bedeutung historischer Wurzeln zu überzeugen, füllen vermutlich ganze Anekdoten-Sammlungen. All diese Vereine und Vergemeinschaftungen der Vergangenheit sind weitgehend ohne monetäre Entlohnung ausgekommen und dass sie das sind, liegt daran, dass Gefallen nicht monetärer Art getauscht wurden, z.

Diese Netzwerke gegenseitiger Gefallensgewährung scheinen in moderner Zeit seltener zu werden oder inexistent zu sein. Und weil sie das tun zerstören sie auch noch das letzte freiwillige Engagement, monetarisieren sie auch noch die letzten menschlichen Lebenszusammenhänge also nicht etwa die Bonzen und Banker monetarisieren das öffentliche Leben, es sind Regierungsmitglieder und öffentlich Bedienstete, die das tun. Dabei erhalten sie willfährige Unterstützung von Juristen, Rechtsanwälten und Rechtswissenschaftlern.

Ein Häuflein von ihnen hat sich gerade im Arbeitskreis I auf dem Pro Kilo getötetem Lehrer mit einem Nettogehalt von 2. Sind Kinder vorhanden, wird das Schmerzensgeld mit dem Faktor 1,7 für weibliche Kinder und 1,3 für männliche Kinder multipliziert und mit dem Alter der Kinder gewichtet. Nicht erwerbstätige Mütter schlagen mit dem Faktor 20 zu Buche. So hat man sich den unsinnigen Vorschlag aus dem Arbeitskreis I dann wohl vorzustellen.

Es sind der Begründungen zunächst zwei:. Diese Begründungen sind wirklich erstaunlich, lauten die sie doch im Klartext: Daraus ergibt sich dann logisch, dass mit jedem getöteten Steuerzahler ein Anspruch von Transferempfängern auf Schmerzensgeld einhergeht.

Dass es in Österreich und Spanien etwas gibt, was es in Deutschland nicht gibt, ist auch keine sonderlich starke Begründung, um die Einführung von Mitleidgeld zu fordern.

Deutlicher kann man den eigenen Glauben, dass der Wert eines Menschen für seine Angehörigen vornehmlich in seiner Versorgungsleistung besteht, kaum in Worte fassen. Ansgar Staudinger, Professor für Rechtswissenschaft und Dr. Markus Wentner, Rechstanwalt, sofern sie sich in einer Zugewinngemeinschaft befinden, jederzeit genau in der Lage sind, Auskunft über den finanziellen Schaden zu geben, der ihnen durch das plötzliche Ableben ihres Zugewinnpartners entstehen würde.

Der Nanny-State, dessen Ziel darin besteht, ein menschliches Leben von der Wiege bis zur Bahre in Abhängigkeit von staatlichen Regulationen und Vorgaben zu gestalten, anders formuliert, dessen Ziel darin besteht, Entscheidungsfreiheit für Menschen zu beseitigen und Leben zu standardisieren, interveniert in alle Teile des privaten Lebens, nicht etwa weil er ein Freind der individuellen Freiheit wäre, nein, weil er seine Bürger umhegen, pflegen und vor allem vor sich selbst schützen will.

Bürgern ist nicht zu trauen, entsprechend muss man sie zum richtigen Leben und den richtigen Entscheidungen führen und die Möglichkeiten zur Abweichung beseitigen — oder?. So auch die Verbraucherzentrale. Die Verbraucherzentrale sieht ihre Aufgabe nicht etwa darin, Verbraucher vor staatlicher Gängelung zu schützen, sondern darin, auch noch den letzten Hort von Eigenverantwortung aufzuspüren und die staatliche Reglementierung dafür zu fordern.

Dass die entsprechenden Forderungen nicht ohne eine stattliche Anzahl von Beschäftigungsverhältnissen, die dafür notwendig sind, auskommen, versteht sich von selbst. Aber, wo es um den Schutz der Bürger und die Beseitigung ihrer Eigenverantwortung geht, da ist kein Posten zu wenig und keine Schutz-Anstrengung zu billig.

Entsprechend beschäftigt die Verbraucherzentrale bereits eine Anzahl von Mitarbeitern, die im Internet surfen, um die dort lauernden Gefahren zu katalogisieren, vor ihnen zu warnen, den individuellen Internetsurfern die Verantwortung für ihr Tun abzunehmen und, fast hätte ich es vergessen, nach Regulationen und Regulierern Stellen!

Damit dieser Ruf auch seine Wirkung nicht verfehlt, erfolgt er unter erschreckender Überschrift:. Man beachte, dass sich die gefährlichen Lebensmittel aus der Überschrift zwischenzeitlich in Nahrungsergänzungsmittel verwandelt haben. Die Lebensmittel aus der Überschrift, die zwischenzeitlich zu Nahrungsergänzungsmitteln mutiert sind, haben sich nunmehr in Fitness-, Schlankheits- und Potenzmittelchen transformiert! Aber vor lauter Potenz will ich die Warnhinweise für Schlankheitsmittel nicht unterschlagen: Nun stellt sich natürlich die Frage nach der Relevanz dessen, was uns die Verbraucherzentrale hier präsentiert.

Sicherlich zu wenig, um eine Forderung nach mehr Überwachung und mehr Überwacherstellen aufzustellen. Das haben die Gesellen der Verbraucherzentrale auch gemerkt. Deshalb beharren sie darauf, dass Potenz-, Fitness- und Schlankheitsmittel Lebensmittel sind. Das trägt als Begründung für mehr Kontrolleure schon weiter und zeigt, warum es so wichtig ist, Potenzmittel als Nahrungsmittel zu klassifizieren. Nun kann man die Besorgnis der Verbraucherzentrale um die Potenz der Bundesbürger vielleicht noch als Resultat des Geburtenrückgangs in Deutschland und die eigene Hingabe an staatliche Vorgaben erklären, was hingegen nicht erklärbar und nicht tolerabel ist, ist die Ansicht der Verbraucherzentralen-Potenzmittel-Wächter, sie hätten es bei ihrer Bevölkerung mit einem Haufen zur Eigenverantwortung unfähiger Deppen zu tun, denen man jede Entscheidungsfreiheit nehmen müsse.

Vielleicht ist es an der Zeit zur Gegenwehr. Lasst und eine Organisation gründen als e. Angesichts der Vielzahl bürgerschützender Institutionen denke ich, Institutionenkrontolleure, die wir als Freiheitskämpfer bezeichnen sollten, dürften für den Anfang genügen. So manchem Lehrstuhlbesetzer scheint der Unterschied zwischen Wissenschaft und ideologischer Agitation vollkommen unbekannt zu sein.

Dass Ideologie aus unbelegten Behauptungen besteht, eben das macht sie zur Ideologie, und zudem an niedrigste Instinkte z. Neid oder vermeintlich gute Gefühle z. Solidarität appelliert, während Wissenschaft aus prüfbaren Aussagen über die Wirklichkeit besteht, die entsprechend an die Rationalität von Menschen gerichtet sind, ist diesen Lehrstuhlbesetzern vollkommen unbekannt.

Zu finden sind diese Vertreter eines modernen Agitprop nicht mehr auf den Lehrstühlen für Marxismus-Leninismus oder — in anderer Variante — auf den Lehrstühlen für institutionalisierte Technikfeindlichkeit und Phantasien des kulturellen Identitätsverlusts, heute findet man die entsprechenden Ideologen auf Lehrstühlen für Gender… [passendes Nomen bitte ergänzen] oder, was mir als u.

Christoph Budderwegge ist so ein Ideologe, der an einer Universität einen Lehrstuhl für Politikwissenschaft besetzt hält, ohne daraus die Verpflichtung abzuleiten, auch nur ansatzweise wissenschaftliche Aussagen von sich zu geben. Warum er das behauptet, bleibt Butterwegges Geheimnis, denn er liefert keinerlei Belege für seine Behauptung. Möglicherweise ist Peter Hartz Butterwegge im Traum erschienen und hat ihm die Wahrheit hinter Hartz IV eingeflüstert oder der Beichtvater von Hartz ist gleichzeitig der Beichtvater von Butterwegge und hat sich einer Indiskretion schuldig gemacht.

Wie auch immer, was Butterwegge behauptet, kann nicht belegt werden, entsprechend gehöhrt es ins Reich der Mythologie, nicht in die Wissenschaft. Indes, nicht alle sind so veranlagt, wie Herr Butterwegge, nein, es gibt gar Menschen, die wollen konkurrieren, zeigen, dass sie in einem bestimmten Bereich mehr leisten können als andere. Dies mag für Butterwegge unvorstellbar sein, dennoch könnte er es wissen, wäre er Wissenschaftler und würde sich z.

Da gibt es zum Beispiel einen Edward P. Lazear, den mittlerweile gealterten Jack Steel Parker Professor of Human Resources Management and Economics an der Stanford University in den USA, der sich seit Jahrzehnten mit Fragen der Mitarbeitermotivation befassst und der aufgrund seiner empirischen Forschung immer und immer wieder zu dem Ergebnis gelangt ist, dass Arbeitnehmer konkurrieren wollen, um die mit einer besseren Leistung verbundenen extrinsischen Belohnungen, in Form von Status, höherem Einkommen, Lob oder Unternehmensbeteiligungen zu erzielen.

Ein solches Menschenbild ist Butterwegge offensichtlich fremd. Dass Menschen ihr Leben in die Hand nehmen wollen und nicht von Lehrstuhlinhabern wie ihm paternalisiert und zum Gegenstand von Sorge und Aufregung gemacht werden wollen, ist ihm völlig unnachvollziehbar. Solche Erkenntnisse kann man auch nur haben, wenn man offen für die Realität ist, die Empirie nicht der eigenen Ideologie anpasst, wenn man Wissenschaftler ist, was Butterwegge offensichtlich nicht ist.

Butterwegge hat auch Ansichten. Ansichten wie die folgende: Warum nicht der Sonnenwind, die Qualität des öffentlich-rechtlichen Programmangebots? Warum nicht Bluthochdruck als Folge von Butterwegges Interview? Warum nicht die Einwirkung von falsch aufgehängten Feng Shui Devotionalien? Warum nicht das Wirken eines bösen kapitalistischen Mephisto, der den Menschen Hartz IV gibt und psychische Gesundheit im Gegenzug als Bezahlung nimmt denn mit psychischer Gesundheit lässt sich im Andromeda Nebel ein hoher Gewinn erzielen?

Die Antwort auf diese Fragen werden wir nie erfahren, denn Butterwegges Ansicht ist eben eine Ansicht, man kann sie haben oder auch nicht. Belege für diese Ansicht Butterwegges gibt es nicht. Abermals befinden wir uns somit im Bereich der Mythologie, abermals nicht im Bereich der Wissenschaft.

Was passiert, wenn sich Ideologen auf das für sie brüchige Eis konkreter Aussagen begeben, also Aussagen machen, die man prüfen kann, wird im Interview von Butterwegge mehr als deutlich. Aufschlussreich ist die Tatsache, dass es fast doppelt so viele Bezieher von Arbeitslosengeld I und II gibt wie Menschen, die offiziell als arbeitslos gelten. Zur Bedarfsgemeinschaft gehören 1. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, und die im Haushalt lebende Partnerin oder der im Haushalt lebende Partner des Elternteils, 3.

Es ist nicht notwendig, arbeitslos zu sein, um Hartz-IV-Empfänger zu sein. Ein letztes Kriterium, das geeignet ist, Ideologen von Wissenschaftlern zu trennen, ist die Logik. Ideologen haben es nicht so mit Logik, um genau zu sein, sie hassen Logik und scheuen sie wie der Teufel das Weihwasser. Lassen Sie sich dennoch einmal auf Logik ein, dann wird es verheerend: Vermutlich alle Ökonomen werden den folgenden logischen Zusammenhang als richtig ansehen: Je besser die wirtschaftliche Konjunktur, desto geringer die Arbeitslosigkeit.

Wenn somit der Rückgang der Arbeitslosigkeit ein Scheinerfolg ist, der mit der Weltkonjunktur begründet wird, und man annimmt, dass ein Rückgang der Arbeitslosigkeit eine gute Weltkonjunktur vorraussetzt, dann wirft dies die Frage auf, was daran ein Scheinerfolg sein soll, denn die Arbeitslosigkeit ist ja offensichtlich und nicht nur scheinbar zurückgegangen.

Eine derartige Vorgehensweise, mag den ideologischen Seelenfrieden des Herrn Butterwegge wieder herstellen, sie steht jedoch im Widerspruch zur Realität und ist gänzlich unwissenschaftlich. Deshalb und aus den oben genannten Gründen, ist das Ergebnis dieser Bestandsaufnahme im Hinblick auf Butterwegges Wissenschaftlichkeit auch einfach nur verheerend. Dies mag ihn zum Bundespräsidentschaftskandidaten der Linken qualifizieren, aber nicht zum Wissenschaftler.

Was klingt, wie ein Satz, der es nicht durch die Deutschprüfung in der Grundschule geschafft hätte, soll mediale Wirkung entfalten. Kennedy, der praktischerweise seit nunmehr gut 49 Jahren ermordet ist, eignet sich durch seinen post-hum erworbenen Kultstatus ausgegezeichnet, um für die eigene Sache in Anspruch genommen zu werden.

Kennedy als Begründer des Verbraucherschutzes entdeckt und auch gleich für die eigenen Zwecke einvernahmt. Wir müssen die Grundrechte der Verbraucher im Alltag immer wieder neu durchsetzen. Deshalb stärke ich als Ministerin die Verbraucherinformation, die Verbraucherbildung und die Verbraucherforschung. Ich arbeite an Kennedy 2. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass für Ilse Aigner Kennedy 2. Die WWWisierung von Kennedy.

Insgesamt sieben Erfolgskriterien sind es, die aus einem Unternehmen im Web, ein Unternehmen im Web 2. Den Kern der Kritierien kann man wie folgt zusammenfassen:. Damit ist Web 2. Auch der ministeriale Kampf für mehr Transparenz, geht an einem Markt vorbei, dessen Hauptmerkmal darin besteht, dass der Handelsgegenstand von den Nutzern des Marktes unter Nutzung einer angebotenen Technologie hergestellt wird, also gerade nicht vorgegeben ist.

Überhaupt zeigt sich die Politik und der Ansatz von Aigner als völlig veraltet, Verbraucherschutzministerium 0. Ab sofort werden alle Entscheidungen, Subventionsempfänger, einfach alle vom Ministerium ausgegebenen Mittel aufgelistet und den Bürgern zur Verfügung gestellt.

Es muss noch Responsivität 2. Eine Vorauswahl der genehmen Vorschläge, ein Herauspicken der Rosinen oder eine Zensur wie im Zukunftsdialog über Deutschland findet nicht statt. Und so werden Politiker zu denjenigen, die den Willen ihrer Bürger ausführen was sie doch schon immer sein wollten. Ich sitze hier vor meinem Computer, nachdem ich einen Teil meiner täglichen Care-Arbeit bereits hinter mich gebracht habe: Mit dieser Care-Arbeit gibt es jedoch ein Problem: Barbara Stiegler ist angetreten, dies zu ändern.

Doch der Reihe nach. Versuchen wir zunächst, der weiblichen Care-Arbeit schminken, Haare waschen, Zähne putzen, …? Meine Frau sagt gerade, die Reihenfolge ist falsch! Care-Arbeit ist eine Arbeit, deren Merkmal gerade nicht darin besteht, dass man dafür Geld bekommt auf Seite Diese abermals bemerkenswerte Aussage lässt sich auf die Frage verdichten: Neben diesem bemerkenswerten Biologismus, der die Gründungsmütter der Frauenbewegung in Höchstgeschwindigkeit rotieren lassen dürfte in ihren Gräbern , zeichnet sich der Text von Stiegler durch logischen Unsinn aus, der seinesgleichen sucht, der bemerkenswert ist.

So liest man auf Seite Das ist ein bemerkenswerter Fall von Gehirnkrebs, der unbedingt der Aufmerksamkeit eines Mental-Health-Caring Professionals bedarf, denn bereits die alten Griechen kannten das tertium non datur des Mittelalters, den Satz des ausgeschlossenen Dritten. Anders formuliert, etwas kann nicht es selbst und sein Gegenteil sein. So wenig wie Barbara Stiegler dumm und nicht-dumm zugleich sein kann, kann ein Individuum unabhängig und abhängig zugleich sein.

Es geht nur entweder oder — jedenfalls in einer Welt aus Logik und Rationalität offensichtlich nicht die Welt von Stiegler. Was, Frau Stiegler, kann eine Austauschbeziehung anderes sein als reziprok? Das Wörtchen reziprok stellt einen bemerkenswerten Fall dar, in dem sich der Duden und das Philosophische Wörterbuch über die Wortbedeutung einmal einig sind: Und dies ist dann auch der Punkt, wo das archaische Bild von Ökonomie, das Barbara Stiegler auszeichnet, deutlich zum Vorschein kommt, wenn sie schreibt: Dieser verkappte Glaube an das Paradies im Pleistozän als die Urhorde noch durch die Wälder streifte, wilden kommunalen Sex hatte und ansonsten sich gegenseitig die Backen gestreichelt hat Care-Arbeit , macht einem schaudern.

Wo wäre wohl Pflegearbeit ohne all die modernen Hilfsmittel, die dabei zum Einsatz kommen? Es ist Irrationalität und bleibt Unsinn, nicht mehr und nicht weniger. Somit bleibt nur noch ein loses Ende in diesem Text wieder aufzunehmen: Die rotierenden Frauenrechtlerinnen, ein Punkt, der Dr. Heike Diefenbach besonders wichtig ist. Frauenrechtlerinnen des späten Jahrhunderts haben dafür gekämpft, Zugang zu Erwerbsarbeit zu erreichen und ihre Begrenztheit auf den eigenen Haushalt zu überwinden.

Frauen, wie Barbara Stiegler, im Jahrhundert, wollen zuhause sitzen, Hausfrauenfernsehen schauen, sich um die Kinder kümmern, die in der Schule sind und die Eltern versorgen, die im Altenheim untergebracht sind, und sie wollen dafür bezahlt werden, sich dafür zwar nicht in Abhängigkeit von Männern, dafür in die Abhängigkeit des Staates begeben.

Eine Dekade nachdem Dr. Ein neues Beispiel kommt aus Bielefeld. Ich werde also einmal mehr vermutlich zum rund Wie immer ist dabei das in unserem Grundsatzprogramm entwickelte Instrumentarium des kritischen Denkens von besonderer Bedeutung, z.

Aber das sei nur am Rande für diejenigen bemerkt, die sich gerne mit der Psyche von Ideologinnen beschäftigen. Die folgende Abbildung stellt die prozentuale Verteilung von Jungen und Mädchen auf die im deutschen Schulssystem erreichbaren Abschlussarten dar. Wie sich zeigt, ist der Anteil der Jungen, die eine Hauptschule mit oder ohne Abschluss verlassen höher als der Anteil von Mädchen, dagegen ist der Anteil von Mädchen, die die Schule mit einer Hochschulreife verlassen, höher als der entsprechende Anteil von Jungen.

Und was zeigt sich, Frau Fegter? Immer noch gilt, dass weniger Jungen eine Hochschulreife erreichen als Mädchen, immer noch ist der Anteil der Jungen, die mit oder ohne Hauptschulabschluss die Schule verlassen, höher als der entsprechende Anteil von Mädchen.

Nehmen wir diese Behauptung kurz ernst, obwohl sie im Widerspruch zu Aussage 1 steht, in der behauptet wurde, die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen bei allgemeinbildenden Schulabschlüssen seien auf das schlechtere Abschneiden von Jungen aus der Unterschicht und Migrantenjungen, die wir der Einfachheit halber zur Unterschicht rechnen zurückzuführen, und übertragen wir diese Behauptung abermals auf die entsprechenden Anteile, dann ergibt sich abermals keine Änderung.

Wie man deutlich sehen kann, wenn man den schwarzen Linien, die die linke mit der rechten Abbildung verbinden, folgt, ändert eine Unterteilung derjenigen, die mit oder ohne Hauptschulabschluss von der Schule gehen, weder bei Jungen noch bei Mädchen etwas am Gesamtanteil der entsprechenden Abgänger unter allen Abgängern allgemeinbildender Schulen, und es ändert überhaupt nichts an der Gesamtverteilung, die nach wie vor zeigt, dass Jungen im Vergleich zu Mädchen deutliche Nachteile im Hinblick auf die schulische Bildung haben.

Daher verbinde ich mit dieser Darstellung die Hoffnung, dass Farbflächen einer entsprechenden intellektuellen Verarbeitung eher zugänglich sind wenn es hilft, Frau Fegter, stellen Sie sich einfach vor, es handele sich um Fingerfarben….

Wäre dem nicht so, die Überrepräsentation in der Spitzengruppe müsste sich in einer ebensolchen bei Absolventen mit z. Aber, wie ein Blick auf die Abbildung zeigt, das tut sie gerade nicht. Diese Aussage ist offensichtlicher Unsinn. Ich habe sie hier zitiert, um den Lesern die Möglichkeit zu geben, ideologische Selbstbenebelung in Aktion zu bewundern.

Frau Fegter hat damit einen Zustand erreicht, wie in manche Drogenabhängige erreichen, einen Zustand, in dem alles miteinander verschmilzt, einen Zustand, in dem die Erde zur Scheibe und der Tag zur Nacht wird, nur eine Gewissheit taucht aus dem diskursanalytisch benebelten Geist auf und steht in Stein gemeiselt: Epilog Aussagen, wie die von Fegter, nach der es nicht die Jungen sind, die bei der schulischen Bildung Nachteile gegenüber Mädchen haben, führen ob ihrer Prämissen zu den folgenden Fragen: In den Worten von Fegter kann man daher folgendes Fazit ziehen: Die Metamorphose der Arbeitertochter zum Migrantensohn.

Wie das Bildungswesen Chancen blockiert. Deutschland ist bekanntlich ein schrumpfendes Land, gemessen an seiner Bevölkerungszahl. So sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahre Im Jahre wurden somit Ebenfalls beim Statistischen Bundesamt findet sich eine Statistik von Frauen, die keine Kinder haben.

Und schon ist aus den oben berichteten Prozentzahlen ein Reservoir künftiger Steuerzahler geworden, denn die Mehrzahl der genannten Frauen hat angeblich einen Kinderwunsch, kann ihn aber aus medizinischen Gründen nicht in die Tat umsetzen. Seit haben in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Paare mit Kinderwunsch jedoch mindestens die Hälfte der Kosten der künstlichen Befruchtung selbst zu tragen.

Und damit die vielen künstlichen Befruchter in den entsprechenden Zuchtanstalten nicht auf ihrem Samen sitzen bleiben, will der Bundesrat per Gesetz den Kinderwunsch der Paare, denen derzeit die künstliche Befruchtung zu teuer ist, subventionieren: Trotz der Wohltaten, die dieser Gesetzentwurf der auf Befruchtung angewiesenen medizinischen Industrie angedeien lässt, scheint er wenig ausgegoren, was man mit ein wenig logischer Analyse einfach zeigen kann.

Die Prämisse, auf der die folgende Analyse aufbaut, geht davon aus, dass zutrifft, was der Bundesrat in seinem Gesetzentwurf formuliert, dass nämlich viele ungewollt kinderlose Paare sich die in-Vitro Fertilisation nicht leisten können. Die Aussagen [2] und [3] sind nicht gleichwertig. Sie bedingen einander, wie man sehr leicht daran sieht, dass bei Behebung der medizinischen Hindernisse die finanziellen übrig bleiben, wobei bei einer Beseitigung finanzieller Gründe, die medizinischen Gründe mitbeseitigt werden.

Es geht nicht um die medizinischen Gründe, es geht um die finanziellen Gründe, die die künstliche Befruchtung verhindern. Wenn die Kosten der künstlichen Befruchtung zu hoch sind, dann wollen sich viele der Paare mit Kinderwunsch ihren angeblichen Kinderwunsch nicht erfüllen. Manchmal muss man daher Wünsche aufschieben oder als Illusion bewahren. Dass man nicht alles haben kann, was man sich wünscht, darauf weisen Wissenschaftler aus der Mittelschicht gewöhnlich hin, wenn sie mit erhobenem Zeigefinger die Mitglieder der Unterschicht gemahnen, doch die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse aufzuschieben.

Besonders oft findet man die entsprechende Mahnung im Rahmen der kriminologischen Forschung, denn die Weigerung, Bedürfnisse aufzuschieben, bis man das Geld hat, um sie sich legal zu erfüllen, führt häufig und im Einklang mit der von Robert K. Merton formulierten Anomietheorie dazu, dass die Wahl der Mittel, zur Erreichung der Ziele also zur Verwirklich der Wünsche , den Boden des Erlaubten verlässt und zur Kriminalität wird.

Bei Möchte-Gern-Eltern ist dies anders. Für sie gilt die Mahnung, doch mit dem Befruchten zu warten, bis sie es sich leisten können, nicht. Ihnen greift Mutter Staat — na wohin wohl: Unter die Arme, und allen Steuerzahlern greift sie in die Tasche, um den Kinderwunsch derer, die sich ihren Kinderwunsch derzeit angeblich aus finanziellen Gründen nicht verwirklichen können, zu erfüllen — oder doch zumindest, zu versuchen die Erfüllungshoffnung monetär zu unterfüttern, denn die in-vitro Fertilisation ist nicht in jedem Fall erfolgreich.

Wie dem auch sei, es stellt sich die Frage, was ein Wunsch wert ist, um dessen Erfüllung willen Möchte-Gern-Eltern weder bereit sind, Abstriche an anderer Stelle zu machen noch bereit sind, zu sparen. Nebenbei bemerkt ist dieser Gesetzentwurf einmal mehr ein Beleg dafür, dass Kinder Zwecke und nicht Individuen in eigenem Recht sind.

Das Schmackerl des Gesetzesentwurfs habe ich mir jedoch für den Schluss aufbewahrt, man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen:. Mit dem Änderungsgesetzz soll daher eine finanzielle Entlastung von Paaren mit Kinderwunsch erfolgen. Der Unterschied zwischen beiden Formulierungen wird am Beispiel deutlich: Wenn ein ungewollter Vater resigniert feststellt, dass er die Ergebnisse seiner Tätigkeit nicht gewollt hat, dann ist das etwas anderes, als wenn er feststellt, dass die Ergebnisse unerwünscht sind.

Letzteres kommt mit der Macht moralischer Setzung einher, ersteres zielt auf unbeabsichtigte Folgen einer Handlung. Kurz, der Absatz zeigt, worum es den im Bundesrat versammelten Fruchtbarkeitsaposteln eigentlich geht: Deutsche wachset und mehret Euch! Was, oh, Ihr Bundesratsmitglieder, ist ein Kind wohl anderes als eine nachhaltige Veränderung von bisheriger Kinderlosigkeit? Bevölkerung Deutschlands bis Begleitmaterial zur Pressekonferenz am Es gibt gute Gründe dafür, dass sich politische Philosophen und weitgehend alle, die sich wissenschaftlich mit der Staatsmacht beschäftigen und vor allem damit, wie man sie in Schranken hält, mit Fragen der Kontrolle, der Gewaltenteilung und damit beschäftigt haben, wie man verhindert, dass Interessengruppen den Staat übernehmen und ihre Interessen anderen aufzwingen bzw.

Dass etwas nicht stimmt, das zeigt sich auch an der Normalität, mit der Politiker aller Couleur den Staat als Vehikel benutzen, um nicht etwa den Nutzen des deutschen Volkes, sondern den eigenen Nutzen bzw. Die Grünen sind vor Jahren als ökologische Partei angetreten, deren Ziel es war, die Umwelt zu schützen und den Bau von nahezu allem, was mit moderner Technik verbunden ist, zu unterbinden bzw.

Sie sind nach kurzer Zeit bereits zu einer Partei geworden, deren Hauptaugenmerk auf der Vergeschlechtlichung der Gesellschaft lag, d. Was also spricht der Geist Gottes, der z. Kultursteuer zahlen alle Deutschen im steuer- und abgabenfähigen Alter vermutlich , und entsprechend hätte ein Kirchenaustritt keinen finanziellen Nutzen mehr. Das ist clever, denn wenn man aus der Katholischen Kirche austreten will, um das Geld für die Kirchensteuer zu sparen, dann bringt der Austritt nichts, wenn man statt der Kirchensteuer eine Kultursteuer zahlen muss.

Aber ist es auch nächstenlieb? Abgaben werden um so williger erbracht, wenn der Abgebende denkt, er habe etwas davon. Und was hat er davon: Das erinnert an die alte Geschichte vom guten Dieb, der vom schlechten Gewissen geplagt, an den Ort seines Einbruchs zurückkehrt, um das Taschenradio zurück zu bringen, damit das Haus nicht ganz so leer wirkt.

Die Lösung für beide Probleme, die der Geist Gottes durch seine Grünen Medien mitteilt, entspricht dem, was man von Grünen erwartet hätte: Interessant ist indes die Prämisse, nach der die sexuelle Orientierung sich auf die Glaubenserfahrung auswirkt.

Da fragt man sich doch, was machen die Grünen Katholiken da eigentlich in ihren Kirchen bzw. Ich meine, können Sie sich eine Situation vorstellen, bei der die sexuelle Orientierung einen Einfluss auf die Glaubenserfahrung hat? Aber ich lasse mich gerne belehren, wer also einen Vorschlag dazu hat, wie die sexuelle Orientierung auf die Glaubens erfahrung durchschlägt, die Kommentarfunktion steht bereit.

Steht doch im letzten Teil der Verkündung das Folgende zu lesen: Aber, so meinen der Geist oder seine Medien, man kann unbemerkt einen generellen Kirchensteuerzwang einführen, um mehr Kirchensteuer-Einnahmen zu erzielen und gleichzeitig kundtun, dass man genug Geld hat, um es anzulegen ohne befürchten zu müssen, man sei deshalb nicht glaubwürdig?

Geist, wir haben es gemerkt. Und deshalb fordern wir [also ich und mein Geist, der durch mich spricht] die Abschaffung der Kirchensteuer und deren Ersatz durch die Zinseinkünfte aus Liegenschaften und Geldanlagen, wie sie die Katholische Kirche in stattlicher Anzahl und unbilanziert nun einmal hat. Der Ablasshandel, der Martin Luther aufgeregt hat, hat hier wohl Pate gestanden. Das Statistische Bundesamt hat am Aus Mangel an Man power und Zeit hat man bei der Rheinischen Post den ersten Absatz der Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes weitgehend komplett übernommen mit einer interessanten Nyance, die ich der aufmerksamen Lektüre der Leser überlasse , während die Eigenleistung der Berliner Zeitungsjournalisten in der Feststellung besteht: Wie das Statistische Bundesamt Destatis zum Weltnichtrauchertag am Allerdings muss man diese verkürzte Lebenszeit, die auf Aggregatebene berechnet wurde, mit ihrer Ausgangsbasis in Verbindung bringen: Zieht man von beiden die verlorenen Lebensjahre ab, dann werden männliche Raucher durchschnittlich 74,61 Jahre und weibliche Raucher durchschnittlich 72,09 Jahre alt.

Die Differenz beträgt entsprechend 2,52 Jahre und nicht 7,6 Jahre wie vom Statistischen Bundesamt suggieriert. Diese Differenz ist jedoch nur dann aussagekräftig, wenn man bereit ist, den Fehlschluss der Bejahung des Konsequens, den das Statistische Bundesamt in seiner Pressemeldung macht, mitzugehen. Zu Beginn der Pressemeldung ist sich der Verfasser der Meldung noch darüber im Klaren, dass die von ihm genannten Krebsarten nur in einem Zusammenhang mit Rauchen gebracht werden können, im Verlauf der Pressemeldung vergisst er dies und behauptet, einen direkten und kausalen Zusammenhang zwischen z.

Lungenkrebs und dem Rauchen. Da es aber Patienten gibt, die an Lungenkrebs versterben ohne jemals eine Zigarette geraucht zu haben aber dafür z. Nicht jeder, der an Lungenkrebs verstorben ist, war ein Raucher. Nun zu dem Zahlenwerk. Die Angaben des Statistischen Bundesamts sind recht bruchstückhaft. In der folgenden Tabelle habe ich auf Grundlage dieser Angaben, die fehlenden Werte ergänzt und ein paar kleine Berechnungen durchgeführt, um die berichteten Zahlen in einen Zusammenhang zu stellen und natürlich um der z.

Die fettgesetzten Werte sind die Werte, die in der Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes angegeben wurden, den Rest habe ich auf der Basis der genannten Zahlen berechnet. Vor dem Hintergrund der in der Tabelle zusammengestellten Daten müsste die Pressemeldung, wäre sie nicht durch eine Fixierung auf weibliche Geschlechtsteile und Lungen beeinträchtigt, lauten: Im Vergleich der Jahre und warum eigentlich und , warum nicht und oder ?

Nach wie vor ist die Anzahl der Männer, für die eine Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie aufgrund ihres Zigarettenkonsums vorzeitig sterben mit Wie man der Tabelle entnehmen kann, ist es blanker Unsinn zu behaupten, Frauen seien besonders vom rauchenden Krebstod betroffen. Dies ist nicht der Fall, zum einen deshalb nicht, weil Lungenkrebs Verstorbene ein Opfer seiner glimmenden Sargnägel geworden ist ,die er im übrigen freiwillig konsumiert.

Nur bei Männern spielt Lungenkrebs, im Vergleich zu den anderen Varianten, an Krebs zu versterben, die herausragende Rolle, die in der Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes behauptet wird. Das Beispiel zeigt deutlich, was dabei herauskommt, wenn man anlässlich des Weltnichtrauchertages wer erfindet eigentlich einen solchen Unsinn und wer profitiert davon finanziell? Blanker Unsinn auf der einen Seite, und eine Verharmlosung der Krebsarten, die für Männer wie für Frauen mit erheblichen Mortalitäten verbunden sind, auf der anderen Seite.

Robert Koch Institut Die Auseinandersetzung Poppers mit Jürgen Habermas und dessen Varianten, das Nichts in kunstvoller Verpackung an seine Leserschaft zu übermitteln, ist legendär, meine beiden Lieblingsbeispiele aus Poppers entsprechendem Beitrag sind die folgenden:.

Derartige Sprachakrobatik hat schon immer auf diejenigen, die nichts zu sagen haben, aber gerne etwas Gewichtiges in die Welt posaunen würden, einen starken Anreiz ausgeübt, und entsprechend ist die Reihe der mehr oder weniger guten Nachahmer lang.

Die Schematik der Vorgehensweise ist dabei immer die selbe:. Ein Titel in Frageform impliziert, dass die entsprechende Frage im Artikel beantwortet wird. Das Ganze wirkt mehr wie das Gebrabbel eines kleinen Kindes, das noch nicht firm in der Verwendung von Worten ist, was vor allem deutlich wird, wenn man damit beginnt, den Sinn mancher der Sätze, die in den Wortansammlungen lokalisiert werden können, zu entmystifizieren.

Dynamische Ungleichheit scheint schlecht zu sein. Wachstum verschiebt einen Standard für gutes Leben, der sich in einer Struktur befindet. Aus dieser Verschiebung scheint Frust, mangelnde soziale Anerkennung und Schamgefühl zu reultieren und irgendwie schränkt das substantielle Freiheiten ein.

Dynamische Ungleichheiten sind Ungleichheiten, die sich verändern. Also heute bin ich unten, morgen bin ich oben oder fast oben in der gesellschaftlichen Hierarchie. Diese Dynamik ist schlecht, woraus man den Schluss ziehen muss, dass Muraca einer stabilen sozialen Struktur das Wort redet, in der unten bleibt, wer unten ist, und oben bleibt, wer oben ist. Es ist dies die Idee des Volkskörpers, in der jeder den Platz einnimmt und behält, der ihm per Geburt zugewiesen wurde.

Dies hat den Vorteil, dass die Standards für das gute Leben nicht verschoben werden, denn da unten bleibt, wer unten ist, kann sich an der Gesellschaftsstruktur nichts ändern. Erinnert ziemlich an Spenglers Untergang des Abendlandes, wobei es etwas überraschend ist, dergleichen in Publikationen des DGB zu lesen. Sind die Linken die neuen Rechten? Um die Leser nicht zu langweilen, mache ich es dieses Mal kurz.

Die Art und Weise, in der man dem vorliegenden Absatz seine Bedeutung entringen kann, ist oben dargestellt. Im globalen Süden also haben kapitalistische Investitionen und wirtschaftliche Förderprogramme z. Dies mag dazu geführt haben, dass die Bewohner kleiner Dörfer nunmehr in der Lage waren, ihren Ackerbau zu intensivieren und auf diese Weise der Armut zu entrinnen und in gewisser Weise als Produzent von z.

Schnittlauch für Tesco unabhängig zu werden.

Friday, September 28, 2007

Nicht jedoch vom bürgerschaftlichen Engagement des Blogbetreibers will ich heute schreiben, auch nicht vom staatlich verordneten freiwilligen bürgerschaftlichen Engagement, wie es das BMFSFJ vorsieht, sondern von einer Stilblüte, die mir schon vor einiger Zeit aufgefallen ist. Es geht nur entweder oder — jedenfalls in einer Welt aus Logik und Rationalität offensichtlich nicht die Welt von Stiegler.

Closed On:

Aber das sei nur am Rande für diejenigen bemerkt, die sich gerne mit der Psyche von Ideologinnen beschäftigen. Die Angaben des Statistischen Bundesamts sind recht bruchstückhaft.

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