Rechtschreibung

Wis­sen­schafts­zweig, der

Inhaltsverzeichnis.

Das Wort Wissenschaft (mittelhochdeutsch wizzen[t]schaft = Wissen, Vorwissen, Genehmigung für lat. scientia) bezeichnet die Gesamtheit des menschlichen Wissens, der Erkenntnisse und der Erfahrungen einer Zeitepoche, welches systematisch erweitert, gesammelt, aufbewahrt, gelehrt und tradiert wird. Der Begriff Verzeichnis bezieht sich auf eine strukturierte Liste von Dokumenten, Dateien und Ordnern auf dem Computer. Ein Verzeichnis ist mit einem Telefonbuch vergleichbar, das Namen, Telefonnummern und Adressen enthält, aber nicht die eigentlichen Häuser selbst.

Bedeutungsübersicht

SCHLAGWORTVERZEICHNIS (4-Steller-VERZEICHNIS) zur ÖSTERREICHISCHEN SYSTEMATIK DER WISSENSCHAFTSZWEIGE TEIL A Zuordnung von Arbeitsgebieten (Vierstellern) zu den Zweistellern der Österreichischen Systematik der Wissenschaftszweige Aktualisierte Fassung vom Februar MIT ENGLISCHER ÜBERSETZUNG Original translation by

Bereits Thales forderte, dass Wissenschaft beweisbar, nachprüfbar bzw. Eine frühe dokumentierte Form eines organisierten wissenschaftsähnlichen Lehrbetriebs findet sich im antiken Griechenland mit der Platonischen Akademie , die mit Unterbrechungen bis in die Spätantike Bestand hatte. Wissenschaft der Neuzeit findet traditionell an Universitäten statt, inzwischen auch an anderen Hochschulen, die auf diese Idee zurückgehen.

Daneben sind Wissen schaffende Personen Wissenschaftler auch an Akademien , Ämtern, privat finanzierten Forschungsinstituten , bei Beratungsfirmen und in der Wirtschaft tätig. Andere Fonds werden z. Neben den wissenschaftlichen Veröffentlichungen erfolgt der Austausch mit anderen Forschern durch Fachkonferenzen , bei Kongressen der internationalen Dachverbände und scientific Unions z. Für die interdisziplinäre Forschung wurden in den letzten Jahrzehnten eine Reihe von Instituten geschaffen, in denen industrielle und universitäre Forschung zusammenwirken Wissenschaftstransfer.

Zum Teil verfügen Unternehmen aber auch über eigene Forschungseinrichtungen, in denen Grundlagenforschung betrieben wird. Die eigentliche Teilnahme am Wissenschaftsbetrieb ist grundsätzlich nicht an Voraussetzungen oder Bedingungen geknüpft: Die staatlich bezahlte berufliche Tätigkeit als Wissenschaftler ist meist an die Voraussetzung des Abschlusses eines Studiums gebunden, für das wiederum die Hochschulreife notwendig ist.

Leitende öffentlich finanzierte Positionen in der Forschung und die Beantragung von öffentlichen Forschungsgeldern erfordern die Promotion , die Professur , meist die Habilitation. In den USA findet sich statt der Habilitation das Tenure-Track-System , das in Form der Juniorprofessur auch in Deutschland eingeführt werden sollte, wobei allerdings kritisiert wird, dass ein regelrechter Tenure Track, bei dem den Nachwuchswissenschaftlern für den Fall entsprechender Leistungen eine Dauerstelle garantiert wird, in Deutschland nach wie vor eine Ausnahme darstellt.

Dementsprechend stellt die Wissenschaft durchaus einen gewissen Konjunkturen unterliegenden Arbeitsmarkt dar, bei dem insbesondere der Nachwuchs angesichts der geringen Zahl an Dauerstellen ein hohes Risiko eingeht.

Für die Wissenschaftspolitik an Bedeutung gewonnen hat die Wissenschaftsforschung , die wissenschaftliche Praxis mit empirischen Methoden zu untersuchen und zu beschreiben versucht. Dabei kommen unter anderem Methoden der Scientometrie zum Einsatz. Gesellschaftliche Fragen innerhalb des Wissenschaftsbetriebs sowie die gesellschaftlichen Zusammenhänge und Beziehungen zwischen Wissenschaft, Politik und übriger Gesellschaft untersucht die Wissenssoziologie.

Die Wissenschaftstheorie ist sowohl ein Teilgebiet der Philosophie als auch eine Hilfswissenschaft der einzelnen Fachgebiete, zum Beispiel als Philosophie der Naturwissenschaft. Dabei wird besonders ihr Wahrheitsanspruch kritisch hinterfragt. Für die Forschung, die nach neuen Erkenntnissen sucht, ist insbesondere die Frage nach den Methoden und Voraussetzungen der Erkenntnisgewinnung von Bedeutung. Diese Frage wird in der Erkenntnistheorie behandelt.

Die Forschung beginnt mit einer Fragestellung, die sich aus früherer Forschung, einer Entdeckung oder aus dem Alltag ergeben kann. Der erste Schritt besteht darin, die Forschungsfrage zu beschreiben, um ein zielgerichtetes Vorgehen zu ermöglichen. Forschung schreitet in kleinen Schritten voran: Das Forschungsproblem wird in mehrere, in sich geschlossene Teilprobleme zerlegt, die nacheinander oder von mehreren Forschern parallel bearbeitet werden können.

Bei dem Versuch, sein Teilproblem zu lösen, steht dem Wissenschaftler prinzipiell die Wahl der Methode frei. Wesentlich ist nur, dass die Anwendung seiner Methode zu einer Theorie führt, die objektive, d.

Wenn ein Teilproblem zur Zufriedenheit gelöst ist, beginnt die Phase der Veröffentlichung. Traditionell verfasst der Forscher dazu selbst ein Manuskript über die Ergebnisse seiner Arbeit. Dieses besteht aus einer systematischen Darstellung der verwendeten Quellen, der angewendeten Methoden, der durchgeführten Experimente und Kontrollexperimente mit vollständiger Offenlegung des Versuchsaufbaus, der beobachteten Phänomene Messung , Interview , gegebenenfalls der statistischen Auswertung, Beschreibung der aufgestellten Theorie und die durchgeführte Überprüfung dieser Theorie.

Insgesamt soll die Forschungsarbeit also möglichst lückenlos dokumentiert werden, damit andere Forscher und Wissenschaftler die Arbeit nachvollziehen können. Sobald das Manuskript fertig aufgesetzt wurde, reicht es der Forscher an einen Buchverlag, eine wissenschaftliche Fachzeitschrift oder Konferenz zur Veröffentlichung ein. Dort entscheidet zuerst der Herausgeber, ob die Arbeit überhaupt interessant genug und thematisch passend z.

Wenn dieses Kriterium erfüllt ist, reicht er die Arbeit für die Begutachtung Wissenschaftliches Peer-Review an mehrere Gutachter weiter. Dies kann anonym ohne Angabe des Autors geschehen.

Die Gutachter überprüfen, ob die Darstellung nachvollziehbar und ohne Auslassungen ist und ob Auswertungen und Schlussfolgerungen korrekt sind. Ein Mitglied des Redaktionskomitees der Zeitschrift fungiert dabei als Mittelsmann zwischen dem Forscher und den Gutachtern.

Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, wird das Manuskript gesetzt und in der Zeitschrift abgedruckt. Die nunmehr jedermann zugänglichen Ergebnisse der Arbeit können nun weiter überprüft werden und werfen neue Forschungsfragen auf. Der Prozess der Forschung ist begleitet vom ständigen regen Austausch unter den Wissenschaftlern des bearbeiteten Forschungsfelds. Auf Fachkonferenzen hat der Forscher die Möglichkeit, seine Lösungen zu den Forschungsproblemen, die er bearbeitet hat oder Einblicke in seine momentanen Lösungsversuche , einem Kreis von Kollegen zugänglich zu machen und mit ihnen Meinungen, Ideen und Ratschläge auszutauschen.

Zudem hat das Internet , das zu wesentlichen Teilen aus Forschungsnetzen besteht, den Austausch unter Wissenschaftlern erheblich geprägt. Lehre ist die Tätigkeit, bei der ein Wissenschaftler die Methoden der Forschung an Studenten weitergibt und ihnen einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand auf seinem Fachgebiet vermittelt. Die Werte der Wissenschaft sind darauf ausgerichtet, eine möglichst präzise und wertefreie Beschreibung des Analysierten zu liefern. Ein klassisches Ideal — das auf Aristoteles zurückgeht — ist die völlige Neutralität der Forschung.

Dies ist in der Praxis nicht völlig möglich und mitunter kritisierbar. Bereits die Auswahl des Forschungsgegenstandes kann subjektiven Einschätzungen unterliegen, die die Neutralität der Ergebnisse in Frage stellt. Ein Beispiel dafür ist die Tatsache, dass männliche Primatenforscher in den er und er Jahren vor allem Paviane untersuchten, die für ihre dominanten Männchen bekannt sind.

Weibliche Primatologinnen in den er Jahren untersuchten hingegen vorzugsweise Arten mit dominanten Weibchen z. Dass die Absichten der Forscher dabei auf Zusammenhänge zu den Geschlechterrollen der Menschen abzielten, ist offensichtlich. Ebenfalls bezweifelt wurde von ihm, dass Wissenschaft begründet und gesichert sei, [12] was von Kritikern wie David Stove bereits als eine Spielart des Irrationalismus betrachtet wird.

Richard Feynman kritisierte vor allem die nach seiner Ansicht sinnlos gewordene Forschungspraxis der von ihm so bezeichneten Cargo-Kult-Wissenschaft , bei der Forschungsergebnisse unkritisch übernommen und vorausgesetzt werden, so dass zwar oberflächlich betrachtet eine methodisch korrekte Forschung stattfindet, jedoch die wissenschaftliche Integrität verloren gegangen ist.

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Hier bieten wir Ihnen eine Übersicht über die amtlichen Regeln der deutschen Rechtschreibung und Zeichensetzung sowie weiterführende Hinweise, Erläuterungen und Empfehlungen der Dudenredaktion. Deshalb sollen auch häufige Falschschreibweisen, die auf duden. Hier finden Sie Tipps und Hintergrundwissen zur deutschen Sprache, Sie können sich in Fachthemen vertiefen oder unterhaltsame Sprachspiele ausprobieren. Unterhaltsame Informationen zur deutschen Sprache oder lieber Informationen zu aktuellen Angeboten?

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Wenn ein Teilproblem zur Zufriedenheit gelöst ist, beginnt die Phase der Veröffentlichung. Dem Ziel nach als rein theoretische Methodenlehre, Grundlagenforschung oder praktisch angewandte Wissenschaft oder der Erkenntnisgrundlage nach empirischen Erfahrungs- oder rationale Vernunftwissenschaften.

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